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Privilegierte gegen Privilegienausbau: Stipendiaten kritisieren Büchergelderhöhung als sozial ungerecht


Zum Wintersemester 2012/2013 wird erneut das so genannte Büchergeld für öffentlich geförderte Stipendiaten erhöht. Bereits als es zum Sommersemester 2011 von 80 auf 150 Euro pro Monat erhöht wurde, regte sich Protest. Nun soll es auf 300 Euro steigen und gibt es erneut Kritik. Und zwar ausgerechnet aus den Kreisen der geförderten „Elite“ selbst, die diese Mittelerhöhung als sozial ungerecht klassifiziert. Studis Online sprach mit Thomas Stange, Mitglied im Sprecherrat der Stipendiaten der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Weiterlesen: http://www.bafoeg-rechner.de/Hintergrund/art-1544-stipendien-buechergeld.php
Alternative Kurzversion: https://www.neues-deutschland.de/artikel/825611.mehr-geld-nein-danke.html

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Marktbereitung im Bildungssystem


In wenigen Tagen trifft sich die BildungsGEWerkschaft zu ihrem Gewerkschaftstag. Diskussionen um die bildungspolitischen Leitlinien für die nächsten Jahre stehen auf der Tagesordnung. So unter anderem eine Debatte über die Kommunalisierung von Bildung im Allgemeinen und über so genannte “Kommunale Bildungslandschaften” im Besonderen. In einem der vorliegenden Anträge zu diesem Thema wird – demokratietheoretisch begründet – die Aufhebung der Trennung in innere und äußere Schulangelegenheiten gefordert. Demokratie wird hier vor allem als Dezentralisierung verstanden. Worin allerdings – zumal in Zeiten immer knapper werdender öffentlicher Mittel – das “Demokratisierungspotential” eines “kommunalisierten” Bildungssystem genau liegen soll, verbleibt nebulös. Ist Demokratie etwa einfach nur “Mitbestimmung” – und zwar gerade da, wo es qualitativ kaum irgendetwas mehr “mitzubestimmen” gibt? Oder handelt es sich nicht vielmehr, so die These dieses Beitrags, um eine “marktkonforme” Anpassung der Schule, in der demokratische Mitbestimmung am Ende kaum mehr Platz finden wird, sowie eine Art “Modernisierung” der Legitimation zunehmender sozialer Ungleichheit?

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=17438

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“Schluss mit der Militarisierung der Köpfe!”


Interview mit Dietrich Schulze über die größer werdende Bedeutung der Militärforschung an deutschen Universitäten und die wachsende Bedeutung der Zivilklauselbewegung.

Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/artikel/39/39165/1.html
Alternativ: http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20130526.pdf
Alternative Kurzfassung: http://www.neues-deutschland.de/artikel/822216.militarisierung-der-koepfe.html
Alternative Kurzfassung als PDF: http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20130523.pdf

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Das Leben danach: Was tun nach einem Studienabbruch?


Die Zahl der Studienabbrecher ist seit Jahren konstant hoch. Oft wird der “Abbruch” dabei, zumal, wenn er unfreiwillig erfolgte, als persönliches Versagen erlebt – und vermag man vor lauter Verzweifeltsein längere Zeit der Zukunft kaum Positives abzuringen. Doch auch jene, die ein Studium vorzeitig abbrechen, sind gern gesehene Kollegen. Es gibt inzwischen sogar einige Ausbildungsprojekte, die sich speziell an Studienabbrecher wenden.

Weiterlesen: http://www.studis-online.de/Karriere/neustart-studienabbruch.php
Alternative Version: https://www.neues-deutschland.de/artikel/941021.versager-gesucht.html

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Mehr Konkurrenz, mehr Stress: Die Bologna-Reform hat das deutsche Hochschulsystem grundlegend verändert


Die deutschen Hochschulen haben sich dank der Bologna-Reform massiv verändert. Eine kürzlich erschienene Studie des Instituts für Hochschulforschung (HoF) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg setzt sich kritisch mit den Ergebnissen der Reform auseinander. Zu dem Wissenschaftlerteam gehören Annika Rathmann und Martin Winter. Für »nd« sprach Jens Wernicke mit den beiden Forschern.

Weiterlesen: https://www.neues-deutschland.de/artikel/820427.mehr-konkurrenz-mehr-stress.html
Alternative Langfassung:
http://www.studis-online.de/Studieren/art-1509-entwicklungen-studiensystem.php

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