Fremdes...

Hagen Rether zur Lage der Welt


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Journalistisches...

Demokratisierung der Öffentlich-Rechtlichen jetzt!


Medien haben immensen Einfluss auf unser aller Leben und unsere Meinungsbildung: Ob Buch, Fernsehen oder Internet – sie unterhalten und informieren uns. Sie vermitteln uns Wissen und strukturieren zugleich unsere Vorstellungen von der Welt. Dass diese Medien dabei durch verschiedenste Mechanismen den Interessen der Herrschenden verpflichtet sind, hat nicht zuletzt Noam Chomsky in seinen beiden Büchern „Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media“ und „Media Control: Wie die Medien uns manipulieren“ hervorragend skizziert. Die einseitige Parteinahme auch und gerade der öffentlich-rechtlichen Medien im Kontext der Ukraine-Krise hat neben viel Kritik daher inzwischen auch die Zivilgesellschaft auf den Plan gerufen, die die diesbezüglich verbreitete „Propaganda“ zum Anlass nimmt, konkrete Veränderungen zu fordern. Jens Wernicke sprach hierzu mit Sabine Schiffer und Christine Horz von der Initiative „Publikumsrat“.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23993
Alternative Version: https://www.neues-deutschland.de/artikel/953564.buergerfernsehen-und-medien-watchdogs.html

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Inklu…was?


Inklusion – was ist das eigentlich? Viele Menschen haben den Begriff schon gehört – immer öfter findet man ihn in Zeitungen und Diskussionen um notwendige Reformen im Bildungssystem. Meist allerdings im Kontext sich verschlechternder Bedingungen. Was aber steckt dahinter? Und was bedeutet Inklusion für jeden von uns? Jens Wernicke sprach hierzu mit Brigitte Schumann, die als ehemalige Landtagsabgeordnete inzwischen als Bildungsjournalistin mit Schwerpunkt Inklusion tätig ist.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23934

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Deutsche Waffen für die Welt


Nachdem die Bundesregierung entschieden hat, Waffen an die kurdischen Peschmerga zu liefern und dies ausgerechnet am 1. September 2014 im Bundestag debattieren und mit einer Abstimmung unterstützen ließ, sind Rüstungsexporte und Rüstungsproduktion wieder in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt. Und dort gehören sie auch hin, denn nicht nur ist Deutschland ein zentraler Ort der Rüstungsproduktion und inzwischen drittgrößter Waffenexporteur der Welt; auch darf die Bundesregierung Rüstungsexporte fortan geheim halten und verfolgt Bundeswirtschaftsminister Gabriel inzwischen offiziell eine Strategie zur weiteren Stärkung der Rüstungsindustrie. Jens Wernicke sprach hierzu mit Jan van Aken, Außenpolitikexperte der Linksfraktion im Deutschen Bundestag.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23812

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Which side are you on?


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John Holloway: Den Staat übernehmen


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Peter Grottian: Eine Analyse der Linken


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Klassenkampf 2.0


Auch der Kabarettist Georg Schramm zitiert ihn gern: Warren Buffet, den drittreichsten Menschen der Welt. Denn er sagte einmal: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“ Auch wenn Krieg aktuell jedoch immer öfter zum Thema wird: Von Klassenkampf oder -analyse will heute kaum mehr wer etwas wissen. Da sind es dann dumme oder korrupte Regierungen, die sich den falschen Theorien verschrieben oder Herren angedient haben, da kritisieren Konservative ggf. „Verschwörungen“ gegen das Volk oder sprechen Marxisten vom „stummen Zwang der gesellschaftlichen Verhältnisse“. Dass die herrschenden Verhältnisse, die seit vielen Jahren auch in Deutschland durch massiven Sozialabbau – also den Kampf gegen Arme statt etwa Armut – gekennzeichnet sind, jedoch auch Profiteure und konkret Agierende kennen, deren „Geschäft“ das Elend der anderen ist, gerät dabei schnell aus dem Blick. Hierzu, zur Praxis des „Klassenkampfes“ in Deutschland also, sprach Jens Wernicke mit Werner Rügemer, Co-Autor des soeben bei PapyRossa erschienenen Buches „Die Fertigmacher: Arbeitsunrecht und professionelle Gewerkschaftsbekämpfung“.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23757

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Pluralisierung der Ökonomik


Mit den wirtschaftlichen Krisen seit 2007/2008 ist die Wirtschaftswissenschaft (Ökonomik) zunehmend in die öffentliche Kritik geraten. Immer öfter werden dabei inzwischen auch kritische Stimmen aus der Ökonomik selbst laut und wahrgenommen. Kursorisch dafür seien genannt:
– der 2009 im Handelsblatt publizierte Beitrag von Christoph Gran vom Netzwerk Plurale Ökonomik „Wirtschaftswissenschaft droht der Absturz“;
– die Diskussion um den Zustand der ökonomischen Lehre im Spiegel;
– das Memorandum besorgter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für eine Erneuerung der Ökonomie;
– der offene Brief, mit dem sich das Netzwerk Plurale Ökonomik im Jahre 2012 an den Verein für Socialpolitik (VfS) – der Standesvereinigung der deutschen Volkswirte – wandte;
– die Rede von Gustav Horn auf der Eröffnungsveranstaltung des Vereins für Socialpolitik 2014.
Interessant ist, dass die Initiative für einen Kurswechsel in der Wirtschaftslehre zunehmend von Studierenden ausgeht. Dies zeigt sich besonders eindrücklich an einem offenen und zudem internationalen Brief vom Mai 2014 von Studierenden.
Angesichts der steten Regelmäßigkeit, mit welcher derlei Kritiken vorgetragen werden, werden viele Menschen, die nicht Ökonomik studiert haben, womöglich den Eindruck gewinnen, dass sich hier gar nichts bewegt. Oder warum sonst taucht die Kritik an der VWL immer wieder auf?

Eine Analyse von Sebastian Thieme und Jens Wernicke.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23737

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Wider die Demografie-Demagogie


„Die Demagogie mit der Demografie“ ist der Titel einer gerade bei KLARtext e.V., einem kleinen Frankfurter Verein, der schon des Öfteren von sich reden machte, erschienenen Broschüre. Auch die aktuelle Publikation ist dabei wieder dem Ziel verpflichtet, aufzuzeigen und zu argumentieren: „Die Grenzen verlaufen zwischen oben und unten, nicht zwischen den Völkern“. Wie wichtig derlei auch und gerade in Bezug auf die vermeintliche „Überalterung“ unseres Landes ist, offenbart bereits ein flüchtiger Blick in den deutschen Blätterwald. Denn immer wieder ist es die Demografie, die als vermeintlicher Nachweis dafür herhalten muss, dass sich „die Gesellschaft“ ihre sozialen Sicherungssysteme nicht mehr leisten könne und „reformiert“ werden müsse. Doch stimmt das überhaupt? Jens Wernicke sprach hierzu mit Günter Berg, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac und neben Gerd Bosbach dem zweiten Autor der Veröffentlichung.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23626

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Deutschland: Wider die Großmacht!


Deutschlands Armee ist längst von einer „Verteidigungsarmee“ zur „Armee im Einsatz“ mutiert. Hinter allen euphemistischen Begründungen für derlei Handeln – mal dient es dem Frieden, dann den Frauenrechten, dann der Versorgung der Armen in der Welt – dient dies dabei vor allem einem Ziel: Deutschland mit allen Mitteln wieder als Weltmacht zu etablieren und im Kampf um Rohstoffe, Marktzugänge und Handelswege ganz vorne mit dabei zu sein. Manch Linker bemüht diesbezüglich inzwischen das Wort Neokolonialismus, andere sprechen von Neoimperialismus, meinen jedoch dasselbe. Zum Bestreben deutscher Eliten, wieder Weltmacht zu werden, das inzwischen kampagnenförmig daher kommt und sich in fast allen aktuellen sicherheitspolitischen Debatten widerspiegelt, sprach Jens Wernicke mit Jürgen Wagner, geschäftsführendem Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23564
Alternative Version: http://www.kontextwochenzeitung.de/kultur/186/auf-zur-grossmacht-2510.html

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Krieg auch an der Heimatfront


Seit Jahren findet ein Umbau der Bundeswehr zur „Armee im Einsatz“ statt. Damit verbunden sind PR- und Imagekampagnen, die unmittelbar auf die Herzen und Köpfe der Bürger im Land zielen. Zunehmend aber auch auf jene von Kindern und Jugendlichen, sind sie doch die Soldaten und Wähler der Zukunft. Soziologen konstatieren inzwischen eine „Banale Militarisierung“ und meinen damit, dass die Militarisierung nach außen auch eine schleichende und zu oft leider unbemerkte Militarisierung im Innern und also dem zivilen Denken und Handeln führe. Jens Wernicke sprach hierzu mit dem Friedensaktivisten und Autor zahlreicher Bücher Michael Schulze von Glaßer.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=23534

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Gedichte...

Impressionen: Deutschland 2014


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Gedichte...

Gute Frau


Du
gute Frau
bist viel zu jung
und schön
für mich

Denn ich
bin ein tiefes Wasser
und ertrinke
leicht in mir

wenn mich
im Außen nichts mehr hält
außer der Sehnsucht
nach Leben
und ungelebter
Vergangenheit

(6. Oktober 2014)

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Fremdes...

Das Schweigen Gottes


Warum beklagst Du
das Schweigen Gottes
sagte der Religionslehrer.
Schau diese Wiese an.
Gott spricht leise zu dir.
Du hörst ihn
im Summen der Bienen.
Im Säuseln des Windes.
Du siehst ihn
im geduldigen Wachsen
der Blumen.

Heute ist
diese Wiese
ein riesiger Parkplatz.
Was ist das für ein Gott
den eine Kärntner Baufirma
zum Schweigen bringen kann?

Aus: Peter Turrini: Ein paar Schritte zurück: Gedichte

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