Fremdes..., Seelisches...

Weisheit


Früher oder später werden viele von uns, die auf dem Weg des Erwachens und der Erkenntnis stehen, mit dem Gefühl konfrontiert, dass sie sterben werden…

Es ist, als ob wir nicht mit unserem Körper, sondern mit unserer Persönlichkeit sterben würden. Dieser Zustand kann sich als Apathie, Hoffnungslosigkeit, auftauchende Negativität, innere Blockaden und Sinnlosigkeit des Daseins im Allgemeinen äußern.

Alles scheint unnötig. Nicht wichtig.

Wir spüren den Mangel an Kräften und Wünschen, Hilflosigkeit und Verzweiflung.

Wir brauchen keine Angst vor solchen Zuständen zu haben, sondern beobachten sie einfach.

In diesen Momenten muss etwas Tieferes, Wahrhaftigeres und Wertvolleres in uns an die Oberfläche kommen.

Der Zustand des Konflikts zwischen den alten, archaischen Einstellungen in uns und dieser inneren, neuen Einstellung verursacht ein Gefühl des Sterbens.

Dies ist eine Veränderung unserer Bewusstseinsebene, wenn wir uns einem neuen, höheren Grad nähern. Zum Licht sind wir schon vorher gegangen.

Wir müssen diesen Zustand sein lassen. Lauft nicht davor weg. Vergeudet keine kostbare Energie für die Flucht. In diesem Fall haben wir sie nur für die notwendigsten Dinge – Meditation, Gebet, Stille, Schlaf, Essen.

Wenn wir in einem Team arbeiten, ist es besser, den Kreis der Kommunikation so weit wie möglich zu reduzieren. Redet in einer solchen Zeit nicht viel. Die Dummheit von sinnlosen Gesprächen und Diskussionen wird besonders deutlich wahrgenommen. Die menschliche Unvollkommenheit, sowohl die fremde als auch die eigene, ist für das Ohr äußerst unangenehm.

Je mehr wir uns diesem Zustand hingeben, desto schneller und leichter wird er vorübergehen, und desto eher werden wir etwas für uns Wichtiges und Neues erkennen.

Sinnlosigkeit, Frustration und Apathie sagen uns, dass wir von Illusionen befreit werden. Von unseren alten Gewohnheiten. Von all dem Gerümpel, das in unserem Kopf und unserer Seele gelebt hat. Lassen wir das Zeug raus. Die Sonnenwinde helfen uns ständig.

Viele von uns haben bereits gelernt, die Annäherung dieser Zustände zu hören und alles zu eliminieren, was unsere Aufmerksamkeit in den Kanal ziehen kann, den wir nicht brauchen.

In solchen Fällen ist es besser, Gespräche auf ein Minimum zu beschränken, uns Zeit der Stille zu lassen, in das Nichtstun zu gehen, wenn wir arbeiten müssen. Das heißt, die Dinge einwandfrei zu tun, aber gleichzeitig, ohne sich darauf zu konzentrieren.

Es ist wichtig, mehr sauberes Wasser zu trinken. Nicht zu viel essen, weil wir denken, dass wir eine Melancholie haben und uns Köstlichkeiten leisten können, und vor allem nicht zu Alkohol oder Beruhigungsmitteln greifen.

Wir brauchen nicht zu nagen und uns selbst zu bemitleiden. Beseitigt, was uns verursacht, Energie zu verlieren, und lasst nur das, was unser Bewusstsein hilft.

Diesen Zustand gilt es aufzugeben und das zu tun, was durch innere Veränderungen erforderlich ist. Lebe es einfach.

Wir müssen auf unsere Intuition hören und nach ihr handeln. Es ist nicht notwendig, auf der Grundlage von „es ist notwendig!“, „ich bin verpflichtet“, „jeder lebt normal, und ich …“ zu handeln. Das ist genau das, was unser Bewusstsein abtötet und uns in die Melancholie oder – noch schlimmer – in die Depression treibt.

Gebt auf keinen Fall die Praxis des Gebets, der Meditation oder der Reinigung auf. Hört immer wieder in euch hinein, was unsere Seele verlangt. Vielleicht verlangt sie danach, ein Buch aufzuschlagen, das Licht auszuschalten und zu tanzen oder stundenlang zu sitzen und die Natur zu beobachten. Wir müssen flexibel sein, um die richtigen Tipps zu hören.

Geratet in diesem Zustand nicht in Panik. Denkt nicht, dass wir verloren sind. Beobachte diesen Zustand. Seid in ihm. Und dann könnten wir die wirkliche Forderung unserer Seele hören, die, wenn sie an die Oberfläche kommt, unseren Schritt in ein neues Stadium des Übergangs markiert.

Und zum Abschied noch ein paar Tipps aus dem klassischen Dialog zwischen Depression und einem Buddhisten.

Depression: Du bist nichts.

Buddhist: Ich danke dir für das Kompliment.

D.: Dein Leben ist leer, es gibt nichts Gutes darin.

B.: Wenn es leer ist, dann gibt es auch nichts Schlechtes darin. Es stellt sich heraus, dass ich frei bin.

D.: Es gibt keine Liebe. Es gibt keine Güte. Es gibt keine Freude.

B.: Eindeutig. In dieser Realität gibt es nur zwanghafte Illusionen, die vom menschlichen Ego diktiert werden. Wir sind ihre Schöpfer.

D.: Über dieser Welt schwebt das Leiden.

B.: Aber es kann kein Leid ohne Freude geben.

D.: Du wirst sterben, ohne die Wahrheit zu erkennen.

B.: Nun, das ist definitiv nicht beängstigend, denn es liegen noch so viele Leben vor uns.

D.: Es gibt Krieg, Lügen, Abscheulichkeiten und Versuchungen, die Erde steckt in ihrer eigenen Scheiße. Die Menschheit ist dem Untergang geweiht.

B.: Der Kosmos ist groß. Und was auch immer geschieht, es geschieht im Namen der universellen Harmonie. Unsere Seelen sind reine Energie, die sich auf die eine oder andere Weise, früher oder später, von der weltlichen Schwere befreien und in der Unendlichkeit des Lichts auflösen wird.

D.: Geh zum Teufel, Besserwisser!

(…).

Quelle: https://www.disclosurenews.it/the-tips-from-3d-to-4d-and-5d-lev/

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Fremdes..., Gedichte...

Der Engel spricht


Manchmal ist
das tiefste Tal
das Tor
zur Ewigkeit.
Manchmal war
es uns nicht klar,
wie sehr wir
schon bereit,
auf eignem Weg zu schreiten.

Manchmal türmen
Schmerzen sich
um unser Jammertal,
versprechen schwere
Tage nur
und Schuld
und Angst
und Qual.

Vorwärts stell dich,
mach dich auf,
durch Schuld
und Angst
und Qual.
Die Taten
räumen frei
den Weg
aus diesem
Jammertal.

Geh weiter,
weinend,
fürcht dich nicht,
vor keinem
kleinen Schritt,
denn jedes
Ja zum Leben,
das spricht
dein Engel mit.

(Renate Lilge-Stodieck)

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Fremdes..., Gedichte..., Seelisches...

Ich zünde heute eine Kerze an


Ich zünde heute eine Kerze an

Für all die zerbrochenen Freundschaften
Für all die zerstörten Beziehungen
Für all die gespaltenen Familien
Für all die getrennten Wege

Für alle, die sich nötigen ließen, gegen ihren Willen
Für alle, die um des lieben Friedens willen nachgegeben haben
Für all die verängstigten Kinder und deren ruinierte Kindheit
Für alle, denen der Mut fehlt, nein zu sagen
Für all die Belogenen und Getäuschten
Für alle, die sich aus Schwäche fügen
und für alle, die einen Fehler gemacht haben

Für all die Leichtgläubigen
Für alle Vereinsamten
Für alle Hoffnungslosen
Für alle Geschädigten
Für alle Verwirrten
Für alle Suchenden

Für alle Wütenden und alle die trauern
Für alle, die kalt im Herzen geworden sind
Für alle, die ihre Liebe nicht mehr finden
Für alle, die sprachlos geworden sind
Für alle, die blind vor lauter Angst sind
und für alle, die im anderen den Feind sehen

Für alle, die viel verloren haben
Für alle Fallengelassenen 
Für alle Missverstandenen
Für alle, deren Kraft zur Neige geht
Für alle, denen das Land
und die Menschen fremd geworden sind
Für alle, die kein Vertrauen mehr finden
Für alle, die verzweifelt ein Licht im Dunkeln suchen

Ich zünde heute eine Kerze für uns alle an
in der Gewissheit, dass wir wieder heil werden, irgendwann…

(Verfasser unbekannt)

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Fremdes..., Journalistisches...

„Der Ossi war’s!“


Eine Debatte, die ‚den Ossi‘ zur Ursache für das Wiedererstarken totalitärer Tendenzen verklärt, schützt die Hauptverantwortlichen und verschleiert die realen Verhältnisse im Land.

von Andreas Peglau

Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen ist im Rubikon eine Debatte über das Erstarken rechter Parteien entbrannt. Götz Eisenberg hatte die hohen Wahlergebnisse der AfD vor allem im Osten mit dem „autoritären Charakter“ und also einem Theoriegebäude der Frankfurter Schule zu erklären versucht. Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke widersprach daraufhin dieser für ihn als „Ossi“ nicht zu ertragenden und aktuell weit verbreiteten „Elitensicht“ mit einem flammenden Appell gegen Pauschalisierungen und für vertiefende Analyse, da nur hierdurch das Wesen des Faschismus zu erkennen und bekämpfen, vor allem aber die eigene Menschlichkeit zu bewahren sei. Den Kern seines Argumentes brachte wenige Tage später auch die Journalistin Elsa Koester in einem Artikel im Freitag auf den Punkt: Die Ossis „liegen seit Monaten auf dem Untersuchungstisch, öffentlich, ihre kollektive Psyche wird durchanalysiert, ihre Löhne ausgerechnet, ihr Abgehängten-Quotient geschätzt. Die Frage lautet nicht: ‚Wieso wählt ein Teil der deutschen Bevölkerung rechts?‘ Sie lautet: ‚Wieso wählen die rechts?‘ Die. Die anderen. ‚Othering‘ nennt man das in der Diskriminierungsforschung: eine Identität als anders herabsetzen und dabei vereinheitlichen.“ Koester zitiert auch aus einer im April veröffentlichten Studie, die die Diskriminierung von Migranten mit jener der Ostdeutschen vergleicht: „Beide Gruppen sind überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit bedroht, in Politik und Wirtschaft unterrepräsentiert. Und: Beide gelten als ‚anders‘.“ Den Klassenkrieg der Reichen gegen die Armen, der jederzeit diktatorische Formen annehmen kann, können wir nicht gewinnen, wenn wir den Fokus verlieren, uns spalten lassen, pauschalisieren, das Wesen des Faschismus verkennen oder uns von den Machteliten weismachen lassen, dessen tatsächliche Opfer, die Armen, seien die wahren Täter, war die Kernbotschaft von Wernickes Appell. Nun mischt sich auch Andreas Peglau, seines Zeichens Psychoanalytiker und Kenner der Faschismustheorie Wilhelm Reichs, in diese Debatte ein.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/der-ossi-war-s

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Ist der Rubikon nun überschritten?


Alternative Journalisten machen gegen den Krieg mobil.

Man hatte sich zuletzt fast schon an die mediale Kriegshetze gewöhnt. Aber seit der ZDF-Doku „Alte Bündnisse – neue Bedrohungen“ gibt es für die Friedensbewegung keine Ausflüchte mehr. Nun macht sie publizistisch mobil – und ein Medium ist ganz vorne mit dabei: der Rubikon​.

Weiterlesen: https://deutsch.rt.com/meinung/91653-ist-rubikon-nun-ueberschritten-alternative-journalisten-machen-gegen-krieg-mobil/

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Mit dem Zweiten killt man besser


Das ZDF verbreitete in seiner Sendung „Alte Bündnisse, neue Bedrohungen“ hemmungslos Kriegspropaganda.

von Bernhard Trautvetter

Die NATO hat festgestellt, dass die deutsche Bevölkerung erschreckend friedensversessen ist. Um das zu ändern, setzt sie ihre so genannte Strategische Kommunikation ein, also eine Kommunikationsmethode, die die Menschen in eine erwünschte Richtung manipuliert. Dafür nutzen die Militärs nach ihren eigenen Unterlagen Instrumente der Psychologischen Operationen, des Informations- und Nachrichten-Managements sowie des Informationskrieges.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/mit-dem-zweiten-killt-man-besser

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Verrat an Russland


Mit aller Macht treiben die USA Europa und Russland in eine gefährliche Konfrontation.

von Chris Hedges

Die Machthaber der Vereinigten Staaten treiben mit allen Mitteln einen neuen Kalten Krieg mit Russland voran. In einem Interview mit Chris Hedges erklärt der emeritierte Politik- und Russistikprofessor Stephen F. Cohen, wie der Westen Russland verraten hat, wie Putin zum Handlanger des Establishment Washingtons hätte werden sollen, was es mit Russiagate auf sich hat — und wie die Russland-Affäre von der Abschaffung der Demokratie und des Rechtsstaates in den USA ablenken soll.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/verrat-an-russland

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Krieg gegen die Friedensbewegung


Damit die Friedensbewegung nicht zu alter Stärke erblüht, werden Friedensaktivisten mit allen Mitteln verleumdet und bekämpft.

von Kilez More

Wer sich heutzutage für den Frieden einsetzt, braucht eine schusssichere Weste. Es sind komische Zeiten… Friedensaktivisten werden diskreditiert und Kriegstreiber werden mit Netflix-Serien und Friedensnobelpreisen überhäuft. Ein einziger Doppelstandard-Irrsinn. Von dem früheren Glanz der Friedensbewegung, als sich breiter Widerstand gegen Kriegsvorbereitungen und Säbelrasseln erhob, ist heute nur noch wenig übrig. Der Krieg ist heute salonfähiger als je zuvor und die, die dagegen ihre Stimme erheben, werden immer stärker bekämpft.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/krieg-gegen-die-friedensbewegung

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Der Krieg vor dem Krieg


Die modernen Techniken der Massenmanipulation erinnern an die schlimmsten Alpträume George Orwells. Exklusivauszug aus „Der Krieg vor dem Krieg“.

von Ulrich Teusch

Wes Geistes Kind jemand ist, das erkennt man nicht nur daran, was er schreibt, sondern auch daran, was er weglässt. Die Geschichtsschreibung der Medien zum Beispiel lässt mit Vorliebe alles weg, was nicht ins Bild passt. Menschenrechtsverletzungen der früheren Ostblock-Staaten — ja; Menschenrechtsverletzungen der CIA — nein. Die USA als Befreier vom Hitler-Faschismus — ja; die Rolle der Roten Armee bei der Beendigung des Zweiten Weltkriegs — nein. Der Schriftsteller George Orwell vermerkte zum Thema selektive Geschichtswahrnehmung hellsichtig: „Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft, wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit.“ Ohne aufgeklärtes historisches Bewusstsein können wir weder die Gegenwart noch die Zukunft autonom und friedlich gestalten. Wir müssen daher die Macht über unsere eigene Geschichte wiedergewinnen!

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/der-krieg-vor-dem-krieg

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Die Kriegshetzer


Mit einer neuen „Doku“ betreibt das ZDF Kriegsvorbereitung gegen Russland in einem nie dagewesenen Ausmaß.

von Nicolas Riedl

Am 1. August 2019 veröffentlicht das ZDF eine Dokumentation mit dem Titel „Alte Bündnisse, neue Bedrohungen: Deutschlands Rolle in der NATO und der Welt“. Mit einer bis dato nicht dagewesenen Kriegseuphorie soll der deutsche Michel auf einen Krieg gegen Russland vorbereitet werden. Dieser Krieg wird regelrecht herbeigesehnt, die Aufrüstung Deutschlands heraufbeschworen, die Fakten werden so zurechtgebogen, dass sie ins Narrativ passen und Fake-News umhergewirbelt, als seien sie Granatsplitter. Diese Dokumentation ist nicht nur geschichtsvergessen und ein Urinstrahl auf die Gräber von 27 Millionen sowjetischen Kriegstoten im Zweiten Weltkrieg, sondern auch ein Völkerrechtsverbrechen und Frontalangriff auf den Frieden! Der nachfolgende Verriss liest den mit Tarnfleck bekleideten, zu NATO-Schreihälsen mutierten Mainzelmännchen die Leviten.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/die-kriegshetzer

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Die Realitäts-Verdreher


Wer die Wahrheit über den Maidan-Putsch und die jüngere Geschichte der Ukraine erfahren will, sollte die ARD weiträumig meiden.

von Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer

Die Tagesschau meldet: „Der ukrainische Präsident Selenskyj kann sich nach der Wahl auf eine breite Machtbasis im Parlament stützen. Die jungen, unerfahrenen Abgeordneten sind Chance und Risiko zugleich. (…) Damit steht der Ukraine ein großes politisches Experiment bevor“. Solche Abziehbildchen von Politik und ukrainischer Realität sind nur scheinbar einmalig tumb. Tatsächlich verklebt die Tagesschau seit Juni 2019 nur ähnlich anspruchslose Betrachtungen über das politische Leben in unserem osteuropäischen Nachbarland — falls sie nicht lieber gleich gar nichts vermeldet. In ihrer jahrelangen Propagandaattacke auf das Kurzzeitgedächtnis des deutschen Publikums hat sie diesem schließlich schon erfolgreich das Märchen eingetrichtert, der Maidan-Putsch sei eine demokratische Neuausrichtung der Ukraine gewesen, ein Aufstand der Unterdrückten; die Demokratie sei nun nur noch den „Pro-Russen“ in der Ost-Ukraine beizubringen und die Krim wieder ukrainisch zu machen.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/die-realitats-verdreher

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Russophobie und Größenwahn


In einer neuen „Doku“ erklärt das ZDF Russland und China zu den größten Bedrohungen unserer Zeit, gegen die nur militärisch anzukommen sei.

von Stefan Korinth

Die etablierten Medien sind die zentrale Korsettstange der öffentlichen Anti-Russland-Agenda. Leider fällt besonders das öffentlich-rechtliche Fernsehen wiederholt mit einseitigen politischen Beiträgen zum Thema Russland auf. Aktuell sendete das ZDF am 1. August 2019 eine „Dokumentation“, die unverfroren wie selten das Feindbild Russland konstruiert und die Bürger auf Aufrüstung und Krieg einschwört. Die Filmemacher arbeiten dabei mit Mitteln, die sie dem russischen Staatsfernsehen im umgekehrten Fall sofort als „Propaganda“ vorwerfen würden.

Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/russophobie-und-grossenwahn

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Die Medien spielen Krieg


Die Mainstream-Medien schüren Kriegsstimmung gegen Russland, verbreiten Propaganda und erklären Russia Today zum „Feindsender“.

von Ivan Rodionov

Aufklärung zu delegitimieren, ist eine ganz wesentliche Strategie im Medienkrieg. So erging es auch RT Deutsch, einem russischen Sender, der immer wieder mal blinde Flecken der üblichen westlichen Presseberichterstattung aufzeugt. Der Vorwurf, ausgerechnet diese Form der Gegenöffentlichkeit sei „Propaganda“, ist natürlich besonders peinlich, wenn sie von notorischen Kampfsendern des bellizistischen westlichen Establishments kommen — etwa dem ZDF, das unlängst durch besonders unsachliche Kriegshetze auffiel.

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Der ewige Krieg gegen Russland


Im Kampf gegen die „rote Gefahr“ verkommt selbst Entspannungspolitik zum Mittel der Eskalation. Exklusivabdruck aus „Der Griff nach Eurasien“.

von Hermann Ploppa

Mit großer Beunruhigung sehen wir, wie die Kriegsvorbereitungen gegen Russland gnadenlos vorangehen. Truppen sind unablässig auf den Weg zur russischen Grenze. Währenddessen sollen die Atomwaffen, die im deutschen Büchel gelagert werden, erneuert und ausgetauscht werden. In diesem Zusammenhang wird oft eine Abkehr von der guten alten Entspannungspolitik beklagt. Damit sind wir bereits auf ein irreführendes Narrativ hereingefallen. Die sogenannte Entspannungspolitik war auch nur eine Kriegsführung mit subtileren Mitteln. Spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, nach der Entmachtung aller Gefolgsleute des früheren US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt, haben die diskreten Eliten der USA unablässig nur ein Ziel vor Augen gehabt: die eurasische Kontinentalplatte mit ihren immensen Reichtümern und ihrer Wirtschaftskraft unter die eigene Regie zu bekommen.

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Der Propaganda-Krieg


Neben militärischen Drohgebährden und wirtschaftlicher Strangulierung setzen die USA vor allem Medienhetze ein, um Russland zu bekämpfen.

von Hannes Hofbauer

Wenn es gleichgültig wäre, was „Schreiberlinge“ Tag für Tag in ihre Notebooks tippen — wie ließe sich dann erklären, dass Machthaber fast immer und überall versuchen, auf Journalisten Einfluss zu nehmen? Dass sie die Kontrolle über die Medien suchen, die ihrerseits Kontrolle über die Köpfe von Millionen Menschen ausüben? Neben militärischer Aufrüstung — so ziemlich das Einzige, worin die USA wirklich die Größten sind — und Wirtschaftssanktionen, die eine Form lautloser Kriegsführung darstellen, gewinnt eine dritte Kriegstechnik immer mehr an Bedeutung: die kriegsvorbereitende und -begleitende Medienmanipulation. Hannes Hofbauer, Autor von „Feinbild Russland“, dokumentiert die Tätigkeit der Task Forces für „strategische Kommunikation.“

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