"Wortmeldungen", Journalistisches...

„Wortmeldung“: Albrecht Müller zur „Gedankenpolizei“


Warum geht es mit der gesellschaftlichen Linken eigentlich nicht mehr voran? Weil sie sich oft lieber zerstreitet und spaltet statt das Notwendige zu tun, meint der Publizist und NachDenkSeiten-Herausgeber Albrecht Müller im Gespräch mit Jens Wernicke. Für besonders bedenklich hält er dabei das Agieren einiger Pseudo-Linker als »Gedankenpolizei«.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=27309
Alternative Version: http://www.rtdeutsch.com/29815/headline/albrecht-mueller-im-interview-ueber-linke-gedankenpolizei-die-denunzianten-sind-feiglinge/

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Schließt Ramstein!


Die Friedensbewegung fordert die Stilllegung der US-Militärstützpunktes Ramstein, deren Bedeutung für die globalen Kriege gar nicht zu überschätzen sei. Dabei verstößt „außergerichtliches Töten von BürgerInnen anderer Staaten auf deren Territorien (…) nicht nur gegen die Menschenrechts-Charta der UNO und gegen das Völkerrecht, sondern auch – wenn das Verbrechen von deutschem Hoheitsgebiet ausgeht – gegen unser Grundgesetz“, heißt es im zugehörigen bundesweiten Aufruf. Zur Bedeutung von Ramstein und zur Intention des Appells sprach Jens Wernicke mit Mohssen Massarrat vom Wissenschaftlichen Beirat von Attac und dem Geschäftsführer der Juristen und Juristinnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen Rainer Braun, die den Appell unterstützen.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=27190

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„Die Kommerzialisierung ist der schleichende Tod für das Spiel“


Noch immer sprechen wir in Deutschland von Fußballvereinen, obwohl wir es längst mit AGs und GmbHs zu tun haben. Mit Spiel und Spielspaß hat das Ganze immer weniger gemein. Und um die Fans geht es den meisten Klubs auch gar nicht mehr. Über die „Gentrifizierung“ des Fußballs sprach Jens Wernicke mit NachDenkSeiten-Redakteur Jens Berger.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=27137
Alternative Version: http://www.neues-deutschland.de/artikel/986817.fussball.html

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„Von Demokratie kann in Griechenland keine Rede mehr sein“


Wie ist die Lage in Griechenland? Haben die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate mit Demokratie überhaupt noch etwas gemein? Und ist, was geschah und noch immer geschieht, wirklich „alternativlos“, wie man dies allerorten liest und hört? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit Sahra Wagenknecht, der Ersten stellvertretende Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=27052

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Die Kinderkrankmacher


Wir kennen sie aus unserer eigenen Schulzeit – den ewig Lauten, den Zappelphilipp, den Träumer – Kinder, die in irgendeiner Form auffallen. Die meisten kommen im Leben gut klar – ganz ohne spezielle Therapie. Doch wer heutzutage nicht funktioniert, bekommt schnell eine Diagnose und viel zu oft auch Medikamente. Tendenz steigend. Zur Frage, was hier eigentlich geschieht und warum mehr und mehr Kinder angeblich erkranken, sprach Jens Wernicke mit der ZDF-Journalistin Beate Frenkel, deren umfangreiche Recherchen zum Thema soeben in Buchform erschienen sind.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=27016

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Whistleblower: Staatsfeinde der Postdemokratie


Whistleblower werden wie Staatsfeinde verfolgt: Staaten hetzen Geheimdienst und Justiz auf sie. „Verrat“, ja, „Landesverrat“ hätten sie begangen, liest man dann allerorts. Aber wieso eigentlich? Und: Verrat an was? Wagt man den Blick hinter bzw. durch die Matrix der uns täglich umgebenden Propaganda, deutet sich die Antwort auf diese Fragen bereits an. Könnte es womöglich sein, dass die „Demokratie“, in der wir vermeintlich leben, vor allem eines, nämlich: die Inszenierung pseudo-demokratischer Zustände als demokratischer betreibt, und daher gar nicht umhin kommt, jeden, der die Mächte, die im Hintergrund des uns Präsentierten ihre Interessen verfolgen, als auch solche benennt und entlarvt, der auf ihre „Absprachen“ und menschenverachtenden Praxen aufmerksam macht, als „Extremisten“, „Terroristen“, „Verräter“ oder „Staatsfeinde“ verfolgen muss, um das Undenkbare undenkbar zu belassen? Dass also „die Wahrheit“ bekämpft werden muss, weil sie die allseits geteilte „Demokratie-Illusion“ zerstören würde und zerstören muss? Von Rainer Schreiber und Jens Wernicke.

Weiterlesen: http://le-bohemien.net/2015/08/01/warum-die-postdemokratie-whistleblower-zu-staatsfeinden-erklaert/

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Die griechische Katastrophe


Stellen Sie sich vor, Sie sind ein griechisches Kind in Athen, wurden von einem Auto angefahren und benötigen dringend medizinische Hilfe. Ihre Mutter ist wie drei Millionen andere Griechen jedoch nicht mehr im Besitz einer Krankenversicherung. Sie kann sich die Police nicht mehr leisten. Jetzt einen Krankenwagen zu rufen ist außerdem längst zum Glücksspiel verkommen, denn ein Großteil der diesbezüglichen Infrastruktur wurde aus Kostengründen stillgelegt. Aber auch wenn es Ihre Mutter mit Ihnen in ein Klinikum schaffen würde, müsste sie Wartezeiten von bis zu zwölf Stunden in Kauf nehmen und würde erst dann behandelt, wenn sie das Geld für die Not-Operation vorab in bar bezahlen kann. In dieser Situation sterben jeden Tag Menschen in Griechenland, während die Troika dem Land unlängst noch weitergehenden Sozialkahlschlag aufgezwungen hat. Jens Wernicke sprach hierzu mit Prof. Athanassios Giannis von den Universitäten Leipzig und Patras, der zurzeit in Griechenland weilt.

Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/artikel/45/45553/1.html
Alternative Version: http://www.rtdeutsch.com/27097/international/die-griechische-tragoedie-alexis-tspiras-hat-sich-nie-fuer-alternativen-interessiert/
Alternative Version: http://www.neues-deutschland.de/artikel/979584.das-ist-ein-akt-des-zynismus.html

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„Die Investoren nehmen das öffentliche Schulwesen ins Visier“


Wenn nun schon die Hochschulrektorenkonferenz, der wir den neoliberalen Umbau der Hochschulen der letzten Jahre verdanken, angesichts von TTIP warnt: „Bildung ist keine Ware“, wird klar, wie übel die Gesellschaftsprognose für die nächsten Jahre aussieht. Bei allem Wirbel um TTIP und Co. darf jedoch nicht in Vergessenheit geraten, dass die öffentliche Bildung schon seit langer Zeit unter Privatisierungsdruck steht – auch ganz ohne TTIP, was diese Entwicklung jedoch weiter forciert. Jens Wernicke sprach hierzu mit Matthias Holland-Letz, dem Autor der „Privatisierungsreporte“ der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=26958

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„Griechische Mythen und ein Dilemma, das keines ist“


Der Künstler und Historiker Prinz Chaos II. war auf Griechenland-Reise. Ein Gespräch über „neue griechische Mythen“ und die EU als „Völkerknast“.

Vor einigen Tagen stimmte der Bundestag gegen die Stimmen der Linken für ein weiteres „Hilfsprogramm“ für Griechenland. Allerdings ist die Haltung einiger Bundestagslinker hierzu reichlich verwirrend. Denn sie hätten, so sagen etwa Gregor Gysi und Katja Kipping, in Griechenland selbst schweren Herzens mit „Ja“ für ein Paket gestimmt, das sie voll und ganz ablehnen. Jens Wernicke sprach mit dem Kabarettisten und Liedermacher Prinz Chaos II., der sich in Griechenland selbst ein Bild gemacht hat und nun einigen Mythen in der deutschen Debatte entschieden widerspricht. So habe es beispielsweise sehr wohl einen Plan B gegeben, der Syriza aus dem Dilemma, dem sie schließlich erlag, hätte befreien können.

Weiterlesen: http://le-bohemien.net/2015/07/23/prinz-chaos-griechenland-tsipras-eu/
Alternative Version: http://www.heise.de/tp/artikel/45/45523/1.html
Alternative Version: http://www.rtdeutsch.com/27097/headline/die-griechische-tragoedie-alexis-tspiras-hat-sich-nie-fuer-alternativen-interessiert/

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Von „faulen Griechen“ und „fleißigen Deutschen“


Was steckt eigentlich hinter dem Denken vom „Wir“ und „den Anderen“, das aktuell unter anderem in der Rede von „faulen Griechen“ und „fleißigen Deutschen“ kumuliert? Eine Art „fiktiver Kollektividentität“, die stets anfällig für Feindbildprojektionen ist, meint der Soziologe und Publizist Rainer Schreiber im Gespräch mit Jens Wernicke.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=26897

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Mobbing, Sabotage, Kündigung: Arbeitnehmervertreter im Visier


Die professionelle Bekämpfung von Arbeitnehmervertretungen, das so genannte Union Busting, hat aktuell Hochkonjunktur; weswegen sich am 20. Juli auch die ARD des Themas annimmt. Längst steht dabei die Frage im Raum, warum Staatsanwaltschaften und Gesetzgeber nichts unternehmen, um Betriebsratsgremien und deren Mitglieder vor gezielten Rechtsbrüchen zu schützen. Oder sind illegale Handlungen von Unternehmern gegen Beschäftigte in Deutschland etwa bloß Kavaliersdelikte? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit dem Autor und Publizisten Elmar Wigand vom Verein „aktion ./. arbeitsunrecht – Initiative für Demokratie in Wirtschaft & Betrieb“.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=26829

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„Wortmeldung“: Susann Witt-Stahl zur Transformation des Antifaschismus


Was meint eigentlich Antifaschismus heute? Das Verprügeln von Nazis? Die Bombardierung des Kosovo wegen Kriegslügen, die dort Konzentrationslager ausmachen? Beides nicht, meint die Publizistin Susann Witt-Stahl im Interview mit Jens Wernicke. Leider jedoch würde auch der Antifaschismus im Land immer mehr »neoliberalisiert«, was immer krudere Blüten treibe.

Weiterlesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/978120.antifaschismus.html

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Unser täglich Gift


Durch die Ausklärungsarbeit der – inzwischen selbst zur Milliardenindustrie gewordenen und daher für Betrug zunehmend selbst auch anfälligen – Bio-Branche, aber auch durch Dokumentarfilme wie „We feed the world“, „Unser täglich Brot“ und „Food Inc. – Was essen wir wirklich?“ sowie Büchern wie „Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt“ und „Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen“ sind die Themen Ernährungssicherheit, Manipulation und Betrug durch die Nahrungsmittelindustrie und nicht zuletzt auch Gesundheitsschäden durch Nahrungsmittel in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Bisher kaum thematisiert wurden hierbei jedoch die schädlichen Auswirkungen, die Pestizide auf unser aller Gesundheit haben. Jens Wernicke sprach hierzu mit der taz-Mitbegründein Ute Scheub, die sich in der Kampagne „Ackergifte? Nein, danke!“ engagiert.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=26726

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Feindbild Islam


Auch in diesem Jahr rief der Rat muslimischer Studierender & Akademiker zum 1. Juli wieder zum bundesweiten „Tag gegen antimuslimischen Rassismus“ auf. Wie heikel und wichtig dieses Thema ist, zeigt dabei nicht nur die sozialeugenische Argumentation eines Thilo Sarrazin und die unter anderem von PEGIDA hervorgebrachte Warnung vor einer vermeintlichen „Islamisierung“ des Abendlandes. Die Wichtigkeit des Kampfes gegen diese Rassismus-Variante wird vor allem dadurch deutlich, dass der Mord an der Apothekerin Marwa El-Sherbini am 1. Juli 2009 bis heute weder angemessen Beachtung findet noch bezüglich seiner strukturellen Ursachen wirklich aufgearbeitet ist. Jens Wernicke sprach hierzu mit Sabine Schiffer, die als Leiterin des Erlanger Instituts für Medienverantwortung seit Langem zum antimuslimischen Rassismus forscht und publiziert.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=26658
Alternative Version: http://www.studis-online.de/HoPo/art-1851-feindbild_islam.php

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Die globale Ordnung zerbricht


Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen als je zuvor auf der Erde, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt? Antworten auf diese Fragen liefert der Berliner Autor und Journalist Fabian Scheidler in seinem soeben erschienenen Buch, in dem er die Wurzeln jener Zerstörungskräfte freilegt, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. Jens Wernicke sprach mit ihm über das „Ende der Megamaschine“ und über Möglichkeiten, gemeinsam einen Ausgang aus der gefühlten Ohnmacht zu finden.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=26641

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