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„Digital Natives“ sehen Wirtschaft auf falschem Weg


Der Konzern Telefónica hat die Einstellung der Millennials ermittelt und propagiert zur Abhilfe der ermittelten Missstände individuelle Anpassung und Technik als Heilsbringer.

Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/artikel/39/39831/1.html

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Sanfte Steuerung neu verpackt: Bildungslobbyisten mit neuer Strategie


Welchen Einfluss haben wirtschaftliche Interessen auf die Bildung? Wie findet diese Einflussnahme statt und welche neuen Strategien werden dabei verfolgt? Welche Absicht wird mit Großveranstaltungen wie dem heute beginnenden „Vision Summit 2013“ verfolgt? Was ist von der Reformrhetorik eines Richard David Precht zu halten? Wie lässt sich die Chancenungleichheit im Bildungswesen abbauen? Welche Reformen wären notwendig und sinnvoll? Was heißt eigentlich „Potentialentfaltung“? Was können Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern für einen Reformprozess tun? Jens Wernicke fragt den Pädagogikprofessor und Bildungswissenschaftler Jochen Krautz.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=18451

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Unterstützung nötig: Studierende immer häufiger gesundheitlich stark beeinträchtigt


Eine steigende Zahl von Studierenden leidet unter starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Geeignete Hilfen für diese Studierenden sind allerdings Mangelware. Zudem legen aktuelle Daten die Vermutung nahe, dass es überproportional benachteiligte Studierende sind, die im Laufe ihres Studiums psychisch erkranken und schließlich diejenigen mit starken Beeinträchtigungen sind. Dass das „System Hochschule“ also dazu neigt, aus Benachteiligten schließlich Behinderte zu machen.

Weiterlesen: http://www.studis-online.de/HoPo/art-1569-benachteiligung-behinderung.php

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Quo vadis Studienqualität?


Die Studienqualität an deutschen Hochschulen wird immer wieder kontrovers diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit erlangte das Thema durch die im Rahmen des Bologna-Prozesses angestoßenen Veränderungen. Vor diesem Hintergrund sind verlässliche Daten zu Studienqualität und -zufriedenheit heiß begehrt. Der Studienqualitätsmonitor (SQM) liefert sie nun. Die Frage, die sich anschließt, lautet jedoch: Was können und sollen auch die besten Untersuchungen eigentlich bringen, wenn den Hochschulen zugleich doch seit Jahren das Geld dafür fehlt, notwendige Schritte hin zu „besserer Bildung“ überhaupt finanzieren zu können, beispielsweise also mehr Personal einzustellen, die Hörsäle zu modernisieren, die Lehrenden fortzubilden usw. usf.? Auch zu diskutieren wäre überdies: Ist der subjektiv empfundene Grad an „Studienzufriedenheit“ denn nicht immer relativ? Und stiege er denn insofern nicht womöglich bereits dann einfach an, wenn man den Betroffenen immer wieder und wieder vermittelte, dass es ihnen doch schließlich besser als den meisten anderen im Lande geht, ohne dass hierfür in Bezug auf ihre konkrete Situation wirklich etwas besser geworden sein muss? Und überhaupt: Ist „Berufserfolg“ nicht ein eigenartiges Kriterium zur Definition von Bildung, weil die Verwendung desselben in Folge auch darauf hinausliefe, bei beispielsweise zeitgleich steigenden Akademikerzahlen und sinkendem Stellenangebot die bedingungslose Unterwerfung unter die Bedingungen des Arbeitsmarktes als „Qualität von Bildung“ zu bestimmen?

Weiterlesen: http://www.studis-online.de/Studieren/art-1566-studienqualitaetsmonitor2012.php

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Studium als beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit


„Ein Studium ist nach wie vor die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit“, ergibt eine aktuelle Studie zu Karriereverläufen von Hochschulabsolventen. Doch was meint das eigentlich? Und ist wirklich alles Gold, was glänzt? Studis Online hat sich die Studie genauer angeschaut.

Weiterlesen: http://www.studis-online.de/Karriere/art-1562-his-absolventenstudie2013.php
Alternative Version: https://www.neues-deutschland.de/artikel/831024.kratzer-in-der-heilen-akademikerwelt.html

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Wir beobachten derzeit, dass „die Verdammten dieser Erde“ aufstehen und protestieren


Der Friedens- und Konfliktforscher Prof. Werner Ruf über den Zusammenhang zwischen Arabischem Frühling, Istanbul, Brasilien und Blockupy.

Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/artikel/39/39413/1.html

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„Demokratie ist, was die Eliten darunter verstehen“


Elitenforscher Michael Hartmann über den Glauben der Eliten, besser zu wissen, was gut für das Volk ist.

Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/artikel/39/39358/1.html
Alternative Version: https://www.neues-deutschland.de/artikel/829030.die-ignoranz-der-oberen-tausend.html

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Schluss mit PISA!


Gewerkschaft streitet über PISA-Kritik. Wolfram Meyerhöfer, Professor für Mathematikdidaktik, erklärt, warum es bei den Pisa-Tests nicht um Wissen, Bildung oder Verstehen geht.

Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/artikel/39/39307/1.html
Alternative Kurzfassung: http://www.jungewelt.de/2013/06-13/044.php

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»Soziale Projekte lenken von echten Problemen ab«


Wo öffentliche Kassen leer sind, prägen an Schulen zunehmend private Stiftungen Aktionen etwa für Kriegsflüchtlinge. Gespräch mit Sabine Kruse.

Weiterlesen: http://www.jungewelt.de/2013/06-12/025.php
Alternative Version: https://www.neues-deutschland.de/artikel/824196.unsozialer-sozialer-tag.html

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13 Hochschulen sind schon dabei: Mit Zivilklauseln keine Forschung mehr für Rüstung und Krieg?


Deutschland ist inzwischen drittgrößter Waffenexporteur der Welt und die Bundeswehr in immer mehr Auslandseinsätzen aktiv. Das wirkt sich auch auf Hochschulen aus. Um die Freiheit der Forschung, vor allem aber den Frieden zu schützen, ist in den vergangenen Jahren eine neue Bewegung aufgekommen. Sie versucht, Hochschulen mittels Zivilklausel auf zivile Forschung zu verpflichten – und verbucht zunehmend Erfolg.

Weiterlesen: http://www.studis-online.de/HoPo/Hintergrund/zivilklauseln-fuer-hochschulen.php

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Alternative für Deutschland: Eine Alternative zur Demokratie?


Der Soziologe und Autor Andreas Kemper zu den antidemokratischen Zielen der AfD, der ersten „Facebook-Partei“ Deutschlands.

Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/artikel/39/39244/1.html

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Demokratie als Standortnachteil


Liebe Freunde,

aus gegebenem Anlass veröffentliche ich hier einen älteren Text von mir, der am 19. Oktober 2010 bereits bei Telepolis erschien, erneut – diesmal aber in ungekürzter Fassung; in Originalform also, in der er bisher noch nicht veröffentlicht worden ist.

Beste Grüße,
Jens

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Geschichten..., Journalistisches...

Blockupy


1.

Ich trage ein Schild um den Hals, auf dem ich für 500 Euro Eckregelsatz werbe. Ich laufe durch den immer größer werdenden bunten Haufen junger Menschen, die sich zur Demonstration versammelt haben. Die Sonne scheint. Die Stimmung ist gut. Ich habe ausgesprochen gute Laune. Ich passiere zwei junge Frauen. Die eine hat sich gerade Kaffee oder ähnliches über die Hose gekippt und sagt gerade zur anderen: „Mist, jetzt sehe ich doch aus wie ein Schwein.“ Dabei lächelt sie. Ihr Lächeln berührt mich. Ich bleibe stehen und schaue mir erst die Flecken auf ihrer Hose, dann sie und schließlich das Lächeln in ihrem Gesichte an. Dann sekundiere ich: „Aber ein hübsches Schwein.“ Und lächele selbst. Sie daraufhin, strahlend wie ein junger Sommertag, nur ein wenig schüchterner: „Danke schön“. Dann strahle auch ich. Und gehe weiter meiner Wege. Schön, wie einfach das Leben manchmal doch ist. Und wie schön.

2.

Öffentliche Sitzung des Innenausschusses des Hessischen Landtages. Der Innenminister verbreitet Dinge, die ich nicht als Wahrheiten zu bezeichnen vermag. Danach spricht der Einsatzleiter der Polizei. Er beamt Fotos an die Wand: Viele junge Menschen mit Regenschirmen, einige mit Sonnenbrillen, andere hochgezogenen Kapuzen von Kapuzenpullovern. Bei allen sieht man die Gesichter. Das Foto ist jedoch so dunkel gedimmt, dass man kaum irgendetwas wirklich erkennt. Der Einsatzleiter beschreibt dazu, ich zitiere sinngemäß: „Und hunderte solcher vermummter Radikaler waren in Frankfurt vor Ort!“ Ich murmele in meinen Bart, dass ich keinen Vermummten sehen könne und was an der Ausübung demokratischer Rechte denn linksradikal wäre. Aber ich darf nichts sagen. Nicht laut. Denn die Demokratie im Hessischen Landtag beschränkt sich auf das Rederecht für Repräsentanten und von diesen namentlich Herbeizitierte – sowie die Schweigepflicht für alle anderen. Dann ein Foto, um die Gewalt zu verdeutlichen, die von den Demonstrierenden für die öffentliche Ordnung ausging: Vielleicht zwanzig Polizisten mit Helmen, in schwarzer Monstranz, Knieschützern, Ärmelschützern, Knüppel- und Prügelmontur. Einer von ihnen hat eine weiß eingefärbte Hose weil er einen Luftballon voller weißer Farbe abbekommen hat. Da platzt mir der Kragen. „Da, da sind sie, die Vermummten“, rufe ich in den Raum – und die Hälfte der Anwesenden lacht mit mir mit. Immerhin. Wenigstens das also: Widerständig lachen kann man auch mit den Großkopferten. Zumindest mit einigen hiervon. Trotzdem lache ich lieber mit den Schweinen. Besonders den hübschen. Bin halt auch nur ein Mensch.

Mehr Infos (auch zur Solidemo am Samstag, den 8. Juni 2013) hier und hier. Und ein guter Artikel der FR zum Thema hier. Zitat: „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht, heißt es in einem Aufruf zur Demo am Samstag. DGB, SPD, Grüne und Linke solidarisieren sich.“

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Stipendien abschaffen – BAföG erhöhen und massiv ausweiten!


Stipendien waren – als Alternative zum BAföG und damit der Studienfinanzierung für alle – schon immer ein strukturell feudales Instrument. Nicht nur stammen sie aus einer Zeit, in der es kein Recht auf einen Studienplatz gab und „Dritte“ darüber entschieden, wem sie durch Verleihung eines Stipendiums, das Privileg von Bildung zukommen lassen wollten und somit von sich abhängig respektive sich gewogen machen wollten. Auch förderten sie junge Menschen stets überwiegend aufgrund ihrer vermeintlichen „Leistung“ und ignorieren dabei, dass diese durch soziale Herkunft immens mitbestimmt wird: Vorträge halten, klug daherkommen und reden, kurzum: die ganze Uni-Angst und der ganze Uni-Bluff, sie sind für ein Arbeiterkind eben deutlich schwerer zu überwinden bzw. „erbringen“ als für Kinder, in deren Kindheit derlei Teil des erzieherischen Allgemeingutes ist.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=17487

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Privilegierte gegen Privilegienausbau: Stipendiaten kritisieren Büchergelderhöhung als sozial ungerecht


Zum Wintersemester 2012/2013 wird erneut das so genannte Büchergeld für öffentlich geförderte Stipendiaten erhöht. Bereits als es zum Sommersemester 2011 von 80 auf 150 Euro pro Monat erhöht wurde, regte sich Protest. Nun soll es auf 300 Euro steigen und gibt es erneut Kritik. Und zwar ausgerechnet aus den Kreisen der geförderten „Elite“ selbst, die diese Mittelerhöhung als sozial ungerecht klassifiziert. Studis Online sprach mit Thomas Stange, Mitglied im Sprecherrat der Stipendiaten der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Weiterlesen: http://www.bafoeg-rechner.de/Hintergrund/art-1544-stipendien-buechergeld.php
Alternative Kurzversion: https://www.neues-deutschland.de/artikel/825611.mehr-geld-nein-danke.html

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