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The Bengsons: Hope Comes


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Crazywise


Verrückt… Oder weise? Die traditionelle Weisheit indigener Kulturen widerspricht oft modernen Ansichten über eine psychische Gesundheitskrise. Handelt es sich um eine „Berufung“ zum Wachsen oder nur um einen „Zusammenbruch des Gehirns“? Der Dokumentarfilm „Crazywise – Psychose und spirituelles Erwachen“ untersucht, was man von Menschen auf der ganzen Welt lernen kann, die ihre psychologische Krise in eine positive transformative Erfahrung verwandelt haben.

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Marlo Morgan: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines


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Die schamanische Sichtweise auf psychische Erkrankungen


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Desiderata


Achte der Freiheit, denn sie ist ein Recht und ein Gut aller Menschen und aller andern Lebensformen.
Achte der Liebe, denn sie ist das Wesen der Schöpfung, des Menschen und des Lebens. Achte des Friedens, denn er ist die Gewähr aller guten Entfaltung und der freien Evolution.
Achte der Harmonie, denn in ihr liegt die Ausgeglichenheit des Denkens, Fühlens und Handelns sowie aller Dinge.
Lasse dich nicht hetzen von Lärm und Last und von der emsigen Geschäftigkeit des Alltags, sondern bleib stets gelassen in allen Lebenslagen.
Suche Ruhe, Frieden, Liebe und Freiheit – alles Werte, die in der Harmonie zu finden sind.
Suche jeden Tag für eine gewisse Zeit die Stille, denn sie gibt dir Erholung und Besinnlichkeit.
Übe dich darin, dich mit allen Menschen gut zu vertragen, ohne dich dabei selbst aufzugeben und je nach dem Mass, wie dir das möglich ist.
Achte stets deine Mitmenschen als Menschen, wie sie auch immer geartet sein mögen; selbst der schlimmste unter ihnen ist ein Geschöpf der Schöpfung und daher deinesgleichen – ein Mensch.
Sag stets frei, klar, ruhig und offen deine Wahrheiten, denn allein durch sie entsteht ein Bild der Wirklichkeit, das die Dinge beim Namen nennt.
Lasse auch die andern Menschen ihre Meinung sagen, denn ihnen ist das gleiche Recht gegeben wie dir selbst.
Höre also auch die andern an, sowohl die Gescheiten und Intellektuellen als auch die Dummen, die Einfältigen und Unwissenden, denn auch sie haben eine Meinung und irgendwelche Dinge zu sagen oder zu erzählen.
Meide aber angriffige, laute und rechthaberische Personen, um nicht mit ihnen in sinnlose Dispute zu verfallen, denn solche Menschen beleidigen das Bewusstsein, die Menschlichkeit und die Bildung;
vergiss dabei aber nicht, dass auch sie Wesen der Schöpfung sind, denen du als Mensch gebührende Achtung entgegenbringen musst, auch wenn ihre Gedanken, Gefühle, Taten und Handlungen nicht akzeptabel sind.
Ziehst du Vergleiche zwischen dir und andern, dann ist es nicht zu vermeiden zu erkennen, dass die einen in gewissen Dingen grösser oder kleiner sind als du selbst, was dir aber keinen Grund dazu gibt, dass du dich über oder unter die andern gesetzt fühlst.
Werde also weder eitel oder überheblich noch bitter oder beschämt, denn es wird immer Menschen geben, die sowohl bildungsmässig als auch moralisch und charakterlich usw. grösser oder kleiner sind als du selbst.
Scheue dich jedoch niemals, all das zu geniessen, was du ehrlich erarbeitet und erreicht hast.
Freue dich darüber ebenso wie über deine positiven Pläne und deren Verwirklichung.
Bleibe stets darauf bedacht, dich fortzubilden in allen erdenklichen Dingen und in deiner persönlichen und bewusstseinsmässigen Evolution.
Sei daher stets in Bescheidenheit für dein eigenes Fortkommen interessiert, jedoch nur in Rechtschaffenheit, denn das ist der wirklich positive Besitz des Menschen im Wandel der Zeiten.
Gehe mit Bedacht und Umsicht sowohl an deine Arbeit als auch an deine Geschäfte heran, denn gute Arbeit ist eines guten Lohnes wert, und bedachte, umsichtige und ehrliche Geschäfte zahlen sich auf die Zeit gesehen positiv aus, auch wenn sie in einer Welt der Arglist getätigt werden müssen.
Wenn du positive, gute Erfolge erzielst, dann lass darob deine Augen nicht blind und deine Ohren nicht taub werden für all das, was an Tugenden vorhanden ist.
Achte aber auch der Art und Weise der Menschen, mit denen du zu tun hast, denn gar viele streben nach hohen Idealen und erreichen niemals ihr Ziel.
Überall scheint das Leben voller Heldenmut, doch wenn man dahinterblickt, erscheint nur in Dunst gehüllte Angst sowie der Drang, mehr sein zu wollen als man in Wahrheit ist.
Achte daher dieser Dinge nicht in der Form, dass du ihnen nacheifern möchtest, sondern erkenne dich selbst in wahrheitlicher Form, um dich positiv zu verwirklichen in deinem Selbst.
Und so bleibe in all deiner Persönlichkeit. Täusche keinem Menschen Zuneigung vor, wenn du keine derartigen Regungen für ihn empfindest.
Spiele deinen Mitmenschen nichts vor, das nicht der Wahrheit entspricht, denn Ehrlichkeit ist ein Gebot, das unumstritten mit dem Wissen zusammen der Weg zur Weisheit ist.
Sei niemals zynisch einer ehrlichen Liebe gegenüber, denn sie gibt dir die Gewissheit dessen, selbst in allem mitzuleben, sowohl im Geistigen als auch im Physischen.
Und Liebe ist das eigentliche Wesen der Schöpfung, urewig und allgrosszeitlich beständig, hinweg über alle denkbaren Härten und Enttäuschungen.
Sie ist der eigentliche Grundstein und der wahre Trieb des Lebens, aus dem sich das Streben nach Höherem und Höchstem formt.
In ihrer Beständigkeit nimmt sie kein Ende und pulsiert im ewigen Rhythmus der schöpferischen Harmonie.
Gib mit Anstand all die negativen Dinge deines Lebens auf und lass dir durch Selbsterkenntnis zu deiner Selbstverwirklichung raten.
Nimm all das gerne entgegen, was dir dein positives Wissen und deine ausgeglichene Weisheit raten, und pflege die Zucht deiner Gedanken und Gefühle sowie das gesamte Bewusstsein, damit du in allen Lagen gewappnet bist und auch in einem plötzlichen Unglücksfall nicht verzagst.
Übe stets Treu und Redlichkeit und mach dich niemals unglücklich mit Dingen, die des Unrechtes sind oder die du dir einbildest.
Halte dich frei von Furcht und Ängsten, die sehr oft durch Einsamkeit und Gedankenmüdigkeit sowie durch Müssigkeit entstehen.
Einsamkeit, Gedankenmüdigkeit und Müssigkeit sind die Feinde des Fortschritts; suche daher die Gesellschaft der Wissenden und Weisen, denn sie lehren dich, die Gedanken anzuregen und zu nutzen und fortschrittlich tätig zu sein.
Übe stets kontrollierend eine heilsame Selbstdisziplin, doch sei stets nett mit dir selbst, denn du bist eine eigene, selbständige Persönlichkeit, die sowohl der netten Aufmerksamkeit der Umwelt als auch deiner selbst bedarf.
Du bist ein Geschöpf der Schöpfung, des Universums, und zwar nicht weniger als deine Mitmenschen, als die Bäume, Pflanzen und Tiere aller Gattung und Art und als die Gestirne in den unendlichen Weiten des universellen Raumes.
Du hast ein Recht, in deinem Leben zu steh’n und auf dieser Welt zu sein, wer und was du auch immer bist, ob du nun begreifst oder nicht, dass sich das Universum so entfaltet, wie es durch die Schöpfung, das Universalbewusstsein, vorgesehen ist.
Nichts entfaltet sich ohne die Liebe der Schöpfung, nicht ohne dass es soll, und im Rahmen der gegebenen Gesetze und Gebote.
Akzeptiere deshalb, dass auch du nur darum lebst, weil du sollst und weil es dir so bestimmt ist durch den urewig dauernden Schöpfungsplan.
Lebe deshalb in Freiheit, Liebe, Frieden und Harmonie mit deinesgleichen und allen Geschöpfen der Schöpfung.
Lebe auch in Frieden, Liebe, Freiheit und Harmonie mit der Schöpfung, wofür du sie immer auch hältst.
Lebe auch in Frieden, Liebe, Freiheit und Harmonie mit dir selbst; mit deiner Psyche und deiner Persönlichkeit, was auch immer dein Tun, Denken, Fühlen, Sinnen und Streben ist im alltäglichen Durcheinander des Lebens.
Lass nie davon ab, auch nicht trotz aller Hetze und Plackerei, nicht trotz aller Enttäuschungen, zerbrochener Träume, Negationen und Tränen, denn die Welt und das Leben sind trotz allem schön und lebenswert.

(Billy Meier)

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Ein Kurs in Wundern


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Brené Brown: Die Kunst des Lebens


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No more fight left in me


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Friedensgebet


Herr,
mach mich zum Werkzeug Deines Friedens.
Wo Hass ist, lass mich Liebe säen,
wo Unrecht ist, Vergebung,
wo Zweifel ist, Vertrauen,
wo Verzweiflung ist, Hoffnung,
wo Dunkelheit ist, Licht,
wo Trauer ist, Freude.

O Herr,
hilf mir, dass ich weniger danach strebe, getröstet zu werden, als zu trösten,
weniger danach, verstanden zu werden, als zu verstehen,
weniger danach, geliebt zu werden, als zu lieben.

Weil
indem wir geben, werden wir beschenkt,
indem wir verzeihen, wird uns verziehen,
indem wir sterben werden wir zu ewigem Leben geboren.

(Franz von Assisi)

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Das alles bin ich


Steh nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.

Ich bin tausend Winde, die weh’n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.

Wenn Du erwachst in der Morgenfrühe,
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.

Steh nicht weinend an meinem Grab,
Ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.
Du kannst mich nur nicht mehr sehen,
nicht mehr berühren.
Aber ich werde immer da sein,
egal wo du bist.

Werde der Wind sein,
der zärtlich durch dein Haar streicht,
der Regen, der sanft deine Haut berührt,
der Regenbogen am Horizont,
der dir die schönsten Farben schenkt,
die Sonne, die dich wärmt und mit dir lacht,
der Duft von Sommer, den du einatmest,
die Erde, auf der du gehst,
die Nacht, in der ich für dich die Sterne erstrahlen lasse,
der Tag, der dir tausend Überraschungen bringt.

Die Hoffnung, die dich trägt, wenn du traurig bist,
dieses Gefühl, was in dir ist, wenn du glücklich bist.
Du kannst mit mir reden, ich werde dich immer hören
oder einfach weinen, dann nehm ich dich in meinen Arm
und du wirst dich frei fühlen.
Ich werd über deinen Schlaf wachen
und dir wundervolle Träume schenken.

Du brauchst keine Angst haben, wenn du daran glaubst,
du bist niemals allein, weil ich immer da sein werde,
wenn du an mich denkst, so wie ich an dich denke.

(Joyce Fossen)

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Mütterdämmerung (Updates folgen bis zum ABFLUG – das WICHTIGSTE zum SCHLUSS)


Was ist das, was die Welt jetzt noch retten kann? Das einzige, sobald die Hoffnung wieder am Leben ist? Die Hoffnung? Ein Wunder? Zwei Wunder? Viele Wunder? Vier Milliarden Wunder vielleicht? Wunderweiber? Heilige Frauen? Göttinnen vielleicht? Nope. Alles falsch. Und richtig zugleich. Denn, was sagte Jesus einst, damals, vor tausenden Jahren? Na? Ein Hinweis? „Eine Null ist Nichts, steht aber eine Eins davor, können aus lauter Nullen Milliarden werden“. Noch einen? „Alles ist Eins – außer der Null.“ Echt jetzt? Ernsthaft? Na gut. „Es standen aber beim Kreuze Jesu seine Mutter Maria und seine Schwester Maria (…) und seine Frau Maria, der schönste Stern unter allen Himmeln. Beleidigt? Pardon. Dann noch einen letzten. Gern. „Urseele ist ein zentraler Begriff in der indischen Mythologie (…). In dieser dualistischen Vorstellung steht Purusha (Geist, Mensch) im Gegensatz zu Prakriti (Natur, Urstoff). Nach dem Schöpfungsmythos (…) ist Purusha der Urmensch, aus dessen Körper in einem Selbstopfer die Urseele und damit Einheit hervorgeht.“ Hm? Nein? Dann doch wieder mit einer der schönsten Hauptsachen UNSER ALLER Schöpfung.

Aber und … bevor es, in welcher Besetzung auch immer, definitiv losgeht, erst eine kurze Rückblende. Für alle, die neu dabei sind oder bisher schlecht hörten. Demnächst dann das mit Stonehenge, den Pyramiden, der Weiberwirtschaft, dem Ursprung und Sinn des Universums und allem anderen. Aber wer weiß schon, wo?

HAUPTTEIL?????????!

FRÜHSTÜCK MIT KAFFEE!!!!!!!!

(Uncut Version)

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Hass als Schlüssel zur Liebe


Die frühe Erfahrung von sexuellem Übergriff und Gewalt hat massive und typische Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung. Um zu überleben, um Nähe und Zugehörigkeit nicht zu gefährden, müssen die Betroffenen Gefühle von Hass, Mordgedanken, ja schon die Erinnerung an das Trauma verdrängen. Dadurch ist jedoch zwangsläufig die Identität und die autonome Selbst- und Fremd-Wahrnehmung – Voraussetzung für eine autonome Orientierung – entscheidend beeinträchtigt. Sie befinden sich – hinter einer brüchigen Fassade – in einem Teufelskreis von Hass und Schuldgefühlen, mörderischer Wut und Selbstzerstörung. Ihre Verschmelzung mit dem Täter – „Identifikation mit dem Aggressor“ nach Anna Freud – hält sie in der Täter-Opfer-Dynamik fest, sie kommen immer wieder in die Opfer- oder Täterrolle. Dies ist die entscheidende Ursache schwerer psychischer Störungen wie Borderline-Syndrom und Psychose, aber auch schwerer Soziopathien.

Das „prozeßorientierte“ Familienstellen scheint gut geeignet, dem Klienten – und dem Therapeuten – die vorliegende Dynamik sichtbar und bewußt zu machen und Lösungsstrategien aufzuzeigen.
Dabei scheinen mir zwei Aspekte wesentlich:

  • Die Berücksichtigung und Auflösung der Verschmelzungsdynamik ermöglicht nach meiner Erfahrung eine rasche und nachhaltige Entlastung des Klienten.
  • Hass und Mordgedanken, meist verdrängt, erweisen sich als „Ariadnefaden“ durch das Labyrinth hin zum traumatischen Erleben.

Wenn sie als sinnvolle und legitime Reaktion auf Trauma anerkannt und als „kostbares“ Relikt der beschädigten Autonomie wertgeschätzt werden, unterstützt das den Klienten bei der Reintegration seiner abgespaltenen Gefühle, Impulse und Erinnerungen, verhilft ihm wieder zu einer autonomen Selbstorganisation und Orientierung.

Weiterlesen: https://www.e-r-langlotz.de/hass-als-schluessel-zur-liebe-trauma-autonomieverlust-und-symbiosetendenzen/

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Claudia Bechert-Möckel: Warum emotionale Verstrickungen echte Gefühle ersticken und die Liebe sterben lassen


Gehörst Du auch zu den Menschen, die nicht allein sein können? Hast Du das Gefühl, ohne Deinen Partner unvollständig oder irgendwie nur halb zu sein? Möchtest Du am liebsten 24 Stunden rund um die Uhr mit ihm oder ihr zusammen sein oder ihn oder sie keine Minute aus den Augen lassen?

Fällt es Dir schwer zu vertrauen, kontrollierst Du ihn oder sie vielleicht sogar manchmal heimlich und schämst Dich dafür? Dann ist dieser Artikel für Dich. Abhängigkeit in Beziehungen ist ein weit verbreitetes Beziehungsmuster.

Man merkt es den Betroffenen nicht auf den ersten Blick an, denn meist wirken Sie souverän, tough und außerordentlich selbstbestimmt. Sie wissen was sie wollen, so scheint es. Doch wenn sich dahinter ein brüchiges Selbstwertgefühl verbirgt, führt das nicht selten in eine emotionale Bedürftigkeit, dem Gefühl ohne den anderen nichts wert zu sein.

Der berühmte amerikanische Sexualtherapeut David Schnarch spricht von einem geborgten oder gespiegelten Selbstwertempfinden. Gibt es jemanden, der mich schätzt, für mich da ist und mir seine Aufmerksamkeit und Bewunderung schenkt, dann kann ich auch mit mir selbst zufrieden sein oder mich okay fühlen.

Zeigt mir mein Partner seine bedingungslose Liebe, dann ist das meine Quelle der Selbstliebe und der Beweis, dass ich liebenswert bin. Je weniger ein Mensch zu Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge und Selbstliebe fähig ist, um so mehr braucht er für seine innere Stabilität die Zuwendung, Aufmerksamkeit und Liebe des anderen. Der Beziehungspartner ist dann zuständig für das eigene Selbstwertgefühl. Eine Disbalance entsteht, weil ich mir selbst nicht geben kann, was ich vom anderen brauche.

Menschen, die sich in eine solche emotionale Abhängigkeit verstricken, geben die Verantwortung für Ihr eigenes Befinden an Ihren Partner ab. Dabei leiden sie Höllenqualen. Sie leben in der ständigen Angst, den anderen zu verlieren. Das große Misstrauen lässt Sie die persönlichen Grenzen des anderen durchbrechen, aber auch Ihre eigenen.

Weiterlesen: https://leben-lieben-lassen.de/abhaengigkeit-in-beziehungen-warum-emotionale-verstrickungen-echte-gefuehle-ersticken-und-die-liebe-sterben-lassen/

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Heilung


Wir haben von Cheiron, dem verwundeten Heiler gehört. Da drängt sich die Frage auf, was Heilung wirklich bedeutet. Viele Menschen glauben, Heilung sei nur ein anderes Wort für Gesundheit.

Da liegen Missverständnisse vor. Gesundheit ist von dieser Welt. Es betrifft unser körperliches Dasein auf der Erde. Heilung ist von einer „anderen Welt“, einer unsichtbaren Welt, die der Wissenschaftler normalerweise ablehnt, zumindest ihr aber nicht zugewandt ist. Wir haben vom menschlichen Bewusstsein gesprochen, wir haben von der mythologischen Ebene gesprochen, wir haben von der Seelenebene gesprochen. Unterschiedliche Begriffe, die eines gemeinsam haben: sie versuchen etwas in Worte zu fassen, das zwar existiert, aber unsichtbar ist. Man sagt, unsere Seele sei „Träger des Bewusstseins“. Damit liegt bereits fest, dass Bewusstsein nicht zur Welt der sichtbaren Formen gehört. Zweifellos hat aber alles, was ein Mensch in die Sichtbarkeit bringt, seinen Ursprung in der Unsichtbarkeit, nämlich im menschlichen Bewusstsein. Worte wie Mut, Demut, Anmut, Gleichmut, Sanftmut, ja sogar Übermut beschreiben (Geistes-) Gaben, die zwar einen vielfältigen Ausdruck in der äußeren Welt finden, jedoch zu den Gaben und Talenten gehören, die unserem Bewusstsein innewohnen. Wir haben in dem Beispiel vom Maler und seiner Fähigkeit, Bilder zu malen bereits davon gesprochen. Das Sichtbare ist das Bild, das unsichtbare ist die Fähigkeit, solche Bilder zu malen. Jeder schöpferisch-kreative Akt ist das Sichtbarmachen unsichtbarer Kräfte, Energien und Fähigkeiten.

An ihren Taten werdet ihr sie erkennen“, das ist die christliche Botschaft, die denselben Zusammenhang beschreibt.

Wenn nun Gesundheit die äußere, körperliche Ebene meint, so weist uns Heilung auf die Bewusstseinsebene hin. Heilung meint also die Verbindung mit einem Lebensprinzip, von dem wir durch die Ich-Bildung abgetrennt sind. Heilung vollzieht sich schrittweise. Jeder Heilungsschritt ist gleichbedeutend mit einem Bewusstseinsschritt. Schon anhand dieser Darstellung wird klar, dass Heilung letztlich kein Ziel hat – außer schrittweise wachsendes Bewusstsein bis hin zu einem umfassenden Bewusstsein, von dem wir uns kein Bild machen können. Heilung ist also – wie das Wort schrittweise nahelegt – ein Weg. Im Zen-Buddhismus vergleichbar mit der lakonischen Aufforderung: „Geh weiter!“

Man spricht hier vom Weg als Ziel. Mit anderen Worten: auf „dem Weg sein“ wird als „Heilsein“ gesehen. Da wird einsichtig, warum die zentrale christliche Heilsbotschaft in der Aufforderung besteht:

„Steh auf, nimm dein Bett und geh!“

Unheil ergibt sich, wenn der Mensch von seinem Weg abkommt oder es im Leben zu einem Stillstand gekommen ist. Einen Weg der Selbsterkenntnis bzw. einen Heilsweg zu gehen wäre natürlich sinnlos, wenn uns nicht entsprechende Fähigkeiten und Hilfsmittel mitgegeben wären, die aus allem Unheil heraus- und auf unseren Weg zurückführen. Da gibt es nun eine Reihe, doch möchte ich mich auf die wichtigsten beschränken, auf Disharmonie und die extremen Formen von Disharmonie, die berühmten „3Ks“: Konflikt, Krankheit und Krise. Befinden wir uns in einer disharmonischen Lebenssituation und spüren im Innern das Ungleichgewicht, können wir die gegebene Lebenssituation danach befragen, was uns fehlt. Auf irgendeine Weise ist unsere innere „Waagschale“ ins Ungleichgewicht geraten. Eine der beiden Schalen ist nicht genügend gefüllt: hier fehlt uns etwas. Bin ich ein „Workaholic“ fehlen mir die Meditation, die Muse, die Zeiten der Entspannung. Bin ich ein Einzelgänger, ein „lonely wolf“ fehlen mir die Kommunikation und der Austausch mit anderen. Bin ich ein „Familientyp“, der sich gerne in den eigenen vier Wänden aufhält, fehlt mir das Fremde, das Unbekannte. Nun tritt Heil natürlich nicht gleich ein, wenn der Workaholic meditiert, der „lonely wolf“ in die Kommunikation geht und der Familientyp mal in ein fremdes Land reist. Es geht um einen inneren Prozess des Ausgleichens, an dessen Ende sich wieder innere Harmonie einstellt. Dazu bedarf es im Bewusstsein einer Grenzüberschreitung verbunden mit einer Auflösung der Einseitigkeit. Der Workaholic – um bei diesem Beispiel zu bleiben – muss erst herausfinden, warum er die Arbeit viel höher bewertet als die Entspannung. Oder anders ausgedrückt: warum er lieber arbeitet, als sich zu entspannen. Denn hier hat in der Vergangenheit die Abtrennung stattgefunden. Mit der Kraft des Kronos hat er sich von der Entspannung abgetrennt und dadurch erst zum Workaholic gemacht. Die aus solchen Abtrennungen hervorgehenden Gewohnheiten nennt die Psychologie Muster. Sie sind die Quelle einseitig-verfestigter Lebensformen. Besonders anfällig für die Kristallisierung solcher geronnenen Lebensformen sind Familien. Hier spricht man von Familienmustern, wenn schon – wie im Beispiel des Workaholics – über Generationen hinweg Eltern und Großeltern immer nur wie besessen gearbeitet und dadurch Entspannung nie kennengelernt haben. In der Psychologie ist nach wie vor der Irrtum verbreitet, das Verhalten eines Menschen sei „vererbbar“ nach dem Motto: Vater Workaholic, Sohn Workaholic oder Vater Trinker, Sohn Trinker, usw. Die Untersuchungen in dieser Richtung ergeben keine echten Beweise. Meiner Meinung nach ist es besser, bei Verwandtschaftsähnlichkeiten von Resonanzen zu sprechen. Vererbung klammert die unsichtbare Ebene aus und bezieht sich alleine auf die sichtbare Ebene, dazu gehören auch die Gene.

Wir wissen, dass Ähnlichkeiten sich anziehen. Wir sagen: „Gleich und gleich gesellt sich gern“. Das betrifft die sichtbare Welt und zeigt sich in den Bekanntschaftsanzeigen der Gazetten nur allzu deutlich. Da sucht der Mann die Frau mit gleichen Neigungen und umgekehrt. Wenn Gleichgesinnte sich suchen, betrifft das meist die äußere Ebene. 

Für die innere Ebene gilt der Satz: „Gegensätze ziehen sich an“.

Unser Bewusstsein ist so gepolt, dass der eine, abgetrennte Pol immer seinen Gegenpol sucht. Liebe ist die Kraft, Gegensätze zu vereinen, das haben wir schon oft gehört und gelesen.

Aber auch verinnerlicht?

Wenn zwei Menschen sich lieben, hören wir oft, dass der eine zum anderen sagt: „Du fehlst mir“. Meist wissen die beiden gar nicht, welch wesentliche Aussage sie da getroffen haben. Liebesverbindungen sind „Bindungen“ auf der Bewusstseinsebene. Jeder der beiden Liebenden hat Bewusstseinsbereiche integriert, die dem anderen fehlen. Wir haben von Ares und Aphrodite gehört und uns sicher dabei gewundert, wie total unterschiedlich die beiden sind. Ja, ihre Begegnung ist nicht Folge einer Schulbekanntschaft, die sich über Gewohnheit zu einer weitverbreiteten Form der Liebe „langsam hinentwickelt“ hat. Sie sind Gegensätze, echte Gegensätze, die vom ersten Augenblick an diese unbeschreibliche, gegenseitige, starke Anziehungskraft spüren. Sie lieben sich schon, bevor sie sich näher kennenlernen. Liebe auf den ersten Blick nennt das der Volksmund, wohl wissend, dass es sie gibt und zugleich wissend, dass sie einem nicht gerade häufig im Leben begegnet. Der Sinn solcher Liebe ist Bewusstseinserweiterung, das ist ein innerer Vorgang, der sich eines Tages auch in einer transformierten, äußeren Lebensform zeigt. Jetzt erkennt auch die Umwelt, dass ein Mensch – wie es so schön heißt – nicht mehr derselbe ist wie früher. Von unserem geliebten Partner können wir unglaublich viel lernen über das, was uns fehlt. Nur eines sollten wir niemals versuchen: den Partner zu ändern. Wir lieben ihn ja gerade wegen seiner Andersartigkeit. Liebe selbst ist das wandelnde Prinzip. Sollten wir etwas an unserem Partner nicht lieben und es ändern wollen, dann gibt es nur einen rechten Weg, uns zu versöhnen mit dem, was wir ablehnen. Denn jede Ablehnung entspringt aus einer Abtrennung auf der eigenen Bewusstseinsebene und kann nur geheilt werden durch Versöhnung. Wenn der Workaholic – um bei diesem Beispiel zu bleiben – seinem Partner vorwirft, er würde immer nur faul herumliegen und nichts tun, dann liebt er nicht. Und zwar genau das Nichtstun. Es zählt zu den wunderbaren Fügungen des Lebens, dass gerade die geliebte Person uns den Anreiz zur Entwicklung bietet. Das zu beherzigen wäre gleichbedeutend mit der Anerkennung, dass der Weg der Liebe und der Weg des Heils identisch sind.

Erst wenn wir aus dieser Einsicht herausfallen, mutiert die Schlange zum Symbol des Bösen. Jetzt plötzlich beißt sie uns in die Ferse, jetzt treten wir überall in die berühmten Dornen und Disteln des biblischen Schöpfungsberichts. Doch die Schlange ist nicht böse. Sie ist weise und gilt als Prinzip der Entwicklung. Sie als böse zu bekämpfen heißt einen Kampf zu führen gegen die eigene Entwicklung. 

Wie würde wohl heute unsere Welt ausschauen, wenn Adam seinerzeit zu Gott gesagt hätte, diesen wunderbaren Apfel habe ich gerne von meiner geliebten Eva angenommen. Und Eva zugegeben hätte, dass sie zutiefst neugierig war und liebend gerne den Apfel von der Schlange in Empfang genommen hat. Wir Menschen hätten von Anbeginn an das Wesen der Liebe erahnt und uns viel Leid erspart. Doch es ist, wie es ist. Der erste Mensch hat nicht die Verantwortung für sein Tun übernommen und Schuld auf die Schlange projiziert. Es ist das menschliche Grundmuster, das wir Erbsünde nennen. Darunter leiden seither alle nachfolgenden Generationen. Wir stehen zu Adam und Eva in Resonanz, deswegen neigen auch wir zur Schuldprojektion. Vielleicht hat der Schöpfer nicht damit gerechnet, dass sich Adam und Eva schuldig fühlen. Von ihm, dem Schöpfer müssen wir annehmen, dass er das Prinzip der Schuld nicht kennt und dieses Prinzip erst über den Menschen in die Schöpfung kam. Schuldprojektionen scheinen eine speziell menschliche Schwierigkeit zu sein, mit der wir möglicherweise ohne Götterhilfe zurande kommen müssen. Eines ist sicher, die mythologische Ebene kennt keine Schuld. Dass Ödipus seinen Vater tötet oder seine Mutter heiratet ist mythologisch betrachtet jenseits von Gut und Böse. Es ist einfach – und nichts weiter. Bewertungen kommen von den Menschen, die solche Mythen deuten. Gerade beim Ödipusmythos habe ich schon angedeutet, dass die Psychologie einen Teil davon als Ödipuskomplex herausgenommen und der menschlichen Bewertung ausgesetzt hat. So neigen viele Psychologen dazu, es als ungesund und behandlungsbedürftig zu bezeichnen, wenn sie diagnostizieren, dass ein Mann in der Partnerin seine Mutter sucht. Ja mancher Psychologe versteigt sich sogar in die Diagnose „Ödipuskomplex“, wenn einem Sohn der Abnabelungsprozess nicht gelingt und er weder Mut noch Kraft hat, das Elternhaus zu verlassen. Hier fehlt komplett das mythologische Denken. Und das mythologische Wissen. Denn der Mythos zeigt, dass Ödipus sehr wohl sein Elternhaus verlassen hat und sein Lebenslauf letztlich im Guten endet. Es wäre fruchtbarer, den Bewusstwerdungsprozess zu fördern und zu versuchen, das innere Auge für einen speziellen Heilungsvorgang zu öffnen, der seinen Ursprung hat in der Vermeidung des Orakelspruchs. Ein Kampf gegen die mütterliche Seite heilt nicht, sondern vertieft und intensiviert die Thematik. Das Leid nimmt also zu statt ab. Die Bewusstseinsebene braucht Versöhnung, nicht Bekämpfung.

Aus: Johann Wolfgang Denzinger: Mythos und Bewusstsein

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Liebe und Hass


„Ich glaube, dass sich das Dilemma lösen lässt, wenn man das Wesen des Menschen nicht als eine gegebene Qualität oder als eine Substanz, sondern als einen der menschlichen Existenz innewohnenden Widerspruch definiert. Der Mensch besitzt eine Eigenschaft, die dem Tier fehlt: Er ist sich seiner selbst bewusst, seiner Vergangenheit und Zukunft, er nimmt die andern als Fremde, Freunde oder Feinde wahr. Der Mensch transzendiert das Leben, denn er ist das Leben, das sich seiner selbst bewusst ist.“
Erich Fromm

„Glaubt man an die Gutheit des Menschen als an sein einziges Potenzial, so wird man unausweichlich die Tatsache in einem irreführenden Licht sehen und schließlich bitter enttäuscht. Glaubt man an das andere Extrem, so wird man als Zyniker enden und für die Möglichkeiten zum Guten in sich und anderen blind werden. Eine realistische Auffassung sieht in beiden Möglichkeiten reale Potenziale und untersucht die Bedingungen, unter denen sie sich entwickeln.“
Erich Fromm

„Der Mensch der Erkenntnis muss nicht nur seine Feinde lieben, er muss auch seine Freunde hassen können.“
Friedrich Nietzsche

„Der Hass ist die Liebe, an der man gescheitert ist.“
Søren Kierkegaard

„Hass wird durch Gegenhass gesteigert, durch Liebe dagegen kann er getilgt werden.“
Spinoza

„Die Liebe ist die Lösung des Lebensrätsels, der Haß die verzehrende Sehnsucht danach.“
Heinrich Lhotzky

„Liebe und Haß sind Schleier vor den Augen: der eine lässt nur das Gute sehn, der andre nur das Schlimme.“
Arabisches Sprichwort

„Wir Menschen lieben nicht, um zu hassen; aber wohl hassen wir, um zu lieben.“
Jean Paul

„Ich bin überzeugt, man liebt sich nicht bloß in anderen, sondern hasst sich auch in anderen.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Fühlst du dein Herz durch Haß von Menschen weggetrieben, tu ihnen Gutes! Schnell wirst du sie wieder lieben.“
Betty Paoli

„Haß ist Liebe in gefrorenem Zustand.“
Michael Richter

„Liebe macht blind für den Schatten, Haß für das Licht.“
Paul Mommertz

„Haß wird nicht durch Haß, sondern durch Liebe besiegt.“
Buddha

„Haß ist das Blatt der Liebe auf der umgekehrten Seite.“
Franz Stelzhamer

„Wehe dem Herzen, dessen Liebesfähigkeit so tief verschlossen ruht, dass nur eine klaffende Wunde sie zugänglich macht!“
Fanny Baronin von Wilamowitz-Möllendorff

„Nur der Sittliche kann lieben und hassen.“
Konfuzius

„Das Zentrum jeden Hasses ist die Liebe.“
Sven Fochtmann

„Mit Haß reißt man Welten nieder, mit Liebe baut man sie auf.“
Deutsches Sprichwort

„Ich war stolz, als ich stolz sein musste –
es war mir wichtig.
Ich war stark, als ich stark sein musste –
es war mir wichtig.
Ich war treu, als ich treu sein musste –
es war mir wichtig.
Ich war ehrlich, als ich ehrlich sein musste –
es war mir wichtig.
Ich war glücklich, als ich glücklich sein musste –
es war mir wichtig.
Nur einmal … da hasste ich, als ich lieben sollte –
es zerstörte alles, was mir wichtig war.“

Alexander Bald

„Liebe und Hass sind die Hörner am selben Stier.“
Chinesisches Sprichwort

„Vor meiner Wut steht meine Angst, hinter meiner Wut wartet meine Liebe.“
Hans-Curt Flemming

„Die Wut in unser Herz zu bringen ist nicht nur ein Akt der Liebe für uns selbst, sondern für alle Lebewesen, da eine solche Praxis die Chancen erhöht, dass wir nicht zulassen, dass unsere Wut zu Aggressivität, Feindseligkeit und Hass mutiert, sondern vielmehr in eine in Mitgefühl zentrierte Aktivität. Indem wir unsere Wut weder verbannen, noch destruktiv nutzen, bewegen wir uns ein wenig näher dazu, die Liebe zu sein, die wir uns so sehr von anderen wünschen. Wut kann Liebe sein – lassen wir zu, dass es so sei.“
Robert August Masters

„Nur wer hassen kann, kann auch verzeihen.“
Heinz-Peter Röhr

„Wer mit dem Verlauf von Therapien vertraut oder sonst ein guter Menschenkenner ist, wird schon ahnen, dass die gesuchte Beziehungsform ‚Liebe‘ nur dadurch erreicht werden kann, dass sich zunächst deren Gegensatz, nämlich der Hass, ja der Todeswunsch gegen das Liebesobjekt entfalten können muss. ‚Erst wer hassen kann, kann lieben‘ könnten wir die dialektische Aussage variieren: Wer nämlich hassen kann, ohne befürchten zu müssen, durch seinen Hass das Liebesobjekt zu vernichten.“
Gottfried Fischer

Hass entsteht nicht aus Selbsthass. Hass entsteht aus überwältigter, zu Tode verängstigter, erstarrter und eingefrorener Energie. Aus Liebe, deren ‚Ja!‘ zum Leben nie auf ein liebendes Gegenüber traf. Aus unbändigem Willen, den man zu brechen versuchte, jedoch niemals zu brechen vermag.“
Jens Wernicke

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