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Der Ökonom als Menschenfeind?


Über gesellschaftliche Verrohung und die etablierte ökonomische Theorie

Ein Interview mit dem Volkswirt und Wirtschaftsethiker Sebastian Thieme über Fragen nach der Entsolidarisierung der Gesellschaft etwa durch die Hartz-Reformen, nach dem Menschenbild hinter den vorherrschenden ökonomischen Lehren, nach der Ökonomisierung der Gesellschaft und der ethischen Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Das Interview für die NachDenkSeiten führte Jens Wernicke.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=19065

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Studenten mit 70-Stunden-Woche


Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks dokumentiert Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft.

Weiterlesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/837128.studenten-mit-70-stunden-woche.html

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„Rechenschwäche gibt es nicht“


Wenn Kinder mit Mathematik auf Kriegsfuß stehen, attestieren ihnen Experten häufig eine so genannte Rechenschwäche. Doch dieser Begriff lädt die Schuld zu Unrecht bei den Betroffenen selbst ab, meint der Mathematikdidaktiker Wolfram Meyerhöfer von der Universität Paderborn. Jedes Kind könne rechnen lernen – mit den richtigen Methoden.

Weiterlesen: http://www.spektrum.de/alias/dyskalkulie/rechenschwaeche-gibt-es-nicht/1209908
Alternatives Weiterlesen: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/interview-zur-dyskalkulie-rechenschwaeche-ist-eine-erfundene-krankheit-a-928038.html
Weiterlesen im PDF-Format: http://www.gehirn-und-geist.de/alias/pdf/24-27-gug-11-2013-pdf/1208435

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Neue Rhetorik macht Bildungsreform-Versprechen nicht besser


Didaktikprofessor Jochen Krautz über aktuelle „Bildungsreformen“ und die katastrophale Situation im Bildungsbereich.

Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/artikel/40/40010/1.html
Alternative Version: http://www.neues-deutschland.de/artikel/915870.alte-konzepte-neu-verpackt.html

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„Die Befreiung des Bildungswesens als gesellschaftliche Notwendigkeit“


Vom 3. bis 6. Oktober 2013 veranstaltet die Freie Bildungsstiftung an der Universität Witten/Herdecke einen Kongress zum Thema «Die Befreiung des Bildungswesens als gesellschaftliche Notwendigkeit». Jens Wernicke sprach mit den Initiatoren der Veranstaltung.

Weiterlesen: http://www.dreigliederung.de/essays/2013-10-001.html

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Fremdes...

Der schöne 27. September


Ich habe keine Zeitung gelesen.
Ich habe keiner Frau nachgesehn.
Ich habe den Briefkasten nicht geöffnet.
Ich habe keinem einen guten Tag gewünscht.
Ich habe nicht in den Spiegel gesehn.
Ich habe mit keinem über alte Zeiten gesprochen
und mit keinem über neue Zeiten.
Ich habe nicht über mich nachgedacht.
Ich habe keine Zeile geschrieben.
Ich habe keinen Stein ins Rollen gebracht.

(Thomas Brasch)

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NachDenkGespräche: Was passiert eigentlich in Syrien?


Jens Berger und Jens Wernicke von den NachDenkSeiten haben sich mit dem Friedens- und Konfliktforscher Werner Ruf über die Hintergründe des Bürgerkriegs in Syrien, die geostrategischen Motive der Akteure hinter den Kulissen, die völkerrechtlichen Fragen rund um einen möglichen Militärschlag gegen das Assad-Regime und das augenscheinliche Versagen der deutschen Medien in diesem Konflikt unterhalten. Die NachDenkSeiten haben bereits am Montag den lesenswerten Beitrag „Menschenrechte versus Völkerrecht?“ von Werner Ruf und Jens Wernicke publiziert, der wichtige Zusatzinformationen zum Gespräch enthält.

Anhören: http://www.nachdenkseiten.de/?p=18619

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Menschenrechte versus Völkerrecht?


Mit der Charta der Vereinten Nationen versuchten die Staaten am Ende des Zweiten Weltkriegs eine internationale Ordnung zu schaffen, die für immer “die Welt vor der Geißel des Krieges bewahren“ sollte (Präambel). Als wichtigste Grundsätze hierfür gelten zwei Artikel. Nach Artikel 2 Ziff. 4 und Artikel 2 Ziff. 7 der Charta ist Gewalt gegen Staaten also grundsätzlich tabu. Ebenso auch jede Androhung von Gewalt gegen einen Staat. Einzig Art. 51 belässt den Staaten im Falle eines bewaffneten Angriffs „das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung.“
Medien und Politik starren nun allerdings immer öfter auf Kapitel VII der Charta, das in der Tat – auch – militärische Zwangsmaßnahmen des Sicherheitsrats (und also explizit nicht etwa einer „Koalition der Willigen“, es sei denn, diese ist vom Sicherheitsrat autorisiert) bei „Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen“ zulässt, wenn Maßnahmen zur „Friedlichen Beilegung von Streitigkeiten“ (Kap. VI der Charta) ausgeschöpft sind.
Seit der ersten vom Sicherheitsrat legitimierten „humanitären Intervention“ im Irak im Jahre 1991 wurde das entsprechende „Interventions-Notwendigkeits-Verständnis“ weiterentwickelt und als Konzept einer „Schutzverantwortung“ in die völkerrechtliche Debatte eingeführt, ohne allerdings bisher von der Vollversammlung der VN beschlossen worden zu sein.
Gerade wenn es um „humanitäre Interventionen“ geht, sind die beiden wichtigsten Frage daher immer: Wie verlässlich sind die Informationen, von wem kommen sie? Und: Wer verfolgt welche Interessen? Darüber wird jedoch in aller Regel nicht gesprochen. Von Werner Ruf und Jens Wernicke.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=18547

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„Digital Natives“ sehen Wirtschaft auf falschem Weg


Der Konzern Telefónica hat die Einstellung der Millennials ermittelt und propagiert zur Abhilfe der ermittelten Missstände individuelle Anpassung und Technik als Heilsbringer.

Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/artikel/39/39831/1.html

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Sanfte Steuerung neu verpackt: Bildungslobbyisten mit neuer Strategie


Welchen Einfluss haben wirtschaftliche Interessen auf die Bildung? Wie findet diese Einflussnahme statt und welche neuen Strategien werden dabei verfolgt? Welche Absicht wird mit Großveranstaltungen wie dem heute beginnenden „Vision Summit 2013“ verfolgt? Was ist von der Reformrhetorik eines Richard David Precht zu halten? Wie lässt sich die Chancenungleichheit im Bildungswesen abbauen? Welche Reformen wären notwendig und sinnvoll? Was heißt eigentlich „Potentialentfaltung“? Was können Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern für einen Reformprozess tun? Jens Wernicke fragt den Pädagogikprofessor und Bildungswissenschaftler Jochen Krautz.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=18451

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Unterstützung nötig: Studierende immer häufiger gesundheitlich stark beeinträchtigt


Eine steigende Zahl von Studierenden leidet unter starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Geeignete Hilfen für diese Studierenden sind allerdings Mangelware. Zudem legen aktuelle Daten die Vermutung nahe, dass es überproportional benachteiligte Studierende sind, die im Laufe ihres Studiums psychisch erkranken und schließlich diejenigen mit starken Beeinträchtigungen sind. Dass das „System Hochschule“ also dazu neigt, aus Benachteiligten schließlich Behinderte zu machen.

Weiterlesen: http://www.studis-online.de/HoPo/art-1569-benachteiligung-behinderung.php

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Mit der Zeit


Mit der Zeit lernst Du
dass eine Hand halten
nicht dasselbe ist wie eine Seele fesseln
und dass Liebe nicht anlehnen bedeutet
und Begleitung nicht Sicherheit.

Du lernst allmählich
dass Küsse keine Verträge sind
und Geschenke keine Versprechen.

Und Du beginnst
Deine Niederlagen erhobenen Hauptes
und offenen Auges hinzunehmen
mit der Würde des Erwachsenen
nicht maulend wie ein Kind.

Und Du lernst, all Deine Straßen
auf dem Heute zu bauen
weil das Morgen ein zu unsicherer Boden ist.

Mit der Zeit erkennst Du
dass sogar Sonnenschein die Haut verbrennt
wenn man zuviel davon abbekommt.

Also bestell Deinen Garten
und schmücke selbst Dir Deine Seele mit Blumen
statt darauf zu warten
dass andere Dir Kränze flechten.

Und bedenke
dass Du wirklich standhalten kannst
und wirklich stark bist.
Und dass Du
einen eigenen Wert hast.

(Kelly Priest)

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Quo vadis Studienqualität?


Die Studienqualität an deutschen Hochschulen wird immer wieder kontrovers diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit erlangte das Thema durch die im Rahmen des Bologna-Prozesses angestoßenen Veränderungen. Vor diesem Hintergrund sind verlässliche Daten zu Studienqualität und -zufriedenheit heiß begehrt. Der Studienqualitätsmonitor (SQM) liefert sie nun. Die Frage, die sich anschließt, lautet jedoch: Was können und sollen auch die besten Untersuchungen eigentlich bringen, wenn den Hochschulen zugleich doch seit Jahren das Geld dafür fehlt, notwendige Schritte hin zu „besserer Bildung“ überhaupt finanzieren zu können, beispielsweise also mehr Personal einzustellen, die Hörsäle zu modernisieren, die Lehrenden fortzubilden usw. usf.? Auch zu diskutieren wäre überdies: Ist der subjektiv empfundene Grad an „Studienzufriedenheit“ denn nicht immer relativ? Und stiege er denn insofern nicht womöglich bereits dann einfach an, wenn man den Betroffenen immer wieder und wieder vermittelte, dass es ihnen doch schließlich besser als den meisten anderen im Lande geht, ohne dass hierfür in Bezug auf ihre konkrete Situation wirklich etwas besser geworden sein muss? Und überhaupt: Ist „Berufserfolg“ nicht ein eigenartiges Kriterium zur Definition von Bildung, weil die Verwendung desselben in Folge auch darauf hinausliefe, bei beispielsweise zeitgleich steigenden Akademikerzahlen und sinkendem Stellenangebot die bedingungslose Unterwerfung unter die Bedingungen des Arbeitsmarktes als „Qualität von Bildung“ zu bestimmen?

Weiterlesen: http://www.studis-online.de/Studieren/art-1566-studienqualitaetsmonitor2012.php

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Studium als beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit


„Ein Studium ist nach wie vor die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit“, ergibt eine aktuelle Studie zu Karriereverläufen von Hochschulabsolventen. Doch was meint das eigentlich? Und ist wirklich alles Gold, was glänzt? Studis Online hat sich die Studie genauer angeschaut.

Weiterlesen: http://www.studis-online.de/Karriere/art-1562-his-absolventenstudie2013.php
Alternative Version: https://www.neues-deutschland.de/artikel/831024.kratzer-in-der-heilen-akademikerwelt.html

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Selbstliebe


1.

„Nein, nicht gering ist die Zeit, die uns zu Gebote steht; wir lassen nur viel davon verloren gehen. Das Leben, das uns gegeben ist, ist lang genug und völlig ausreichend zur Vollführung auch der herrlichsten Taten, wenn es nur vom Anfang bis zum Ende gut verwendet würde; aber wenn es sich in üppigem Schlendrian verflüchtigt, wenn es keinem edlen Streben geweiht wird, dann merken wir erst unter dem Drucke der letzten Not, dass es vorüber ist, ohne dass wir auf sein Vorwärtsrücken achtgegeben haben. So ist es: nicht das Leben, das wir empfangen, ist kurz, nein, wir machen es dazu; wir sind nicht zu kurz gekommen; wir sind vielmehr zu verschwenderisch. […]
Frage nach jenen Stützen der Gesellschaft, deren Namen auswendig gelernt werden, du wirst sehen, man unterscheidet sie nach folgenden Merkmalen: der eine dient diesem, der andere jenem, keiner sich selbst. Ganz sinnlos ist demnach die Entrüstung so mancher: sie klagen über den Hochmut der Höherstehenden, weil diese für den zudringlichen Besucher keine Zeit gehabt haben! Darf sich irgend jemand herausnehmen, über den Stolz eines anderen zu klagen, der für sich selbst niemals Zeit hat? Jener hat dir unbedeutendem Gesellen doch irgend einmal einen Blick gegönnt, wenn auch einen noch so hochfahrenden, er hat sein Ohr zu deinem Anliegen herabgelassen; du aber hast dich nie für wert gehalten, einen Blick in dich zu tun, auf dich selbst zu hören. Diese deine Dienstbeflissenheit gibt dir also keinen Anspruch auf Beachtung von seiten irgend jemandes; denn als du sie ausübtest, lag dem nicht die Absicht einer Verbindung mit dem anderen zu Grunde, sondern nur das Unvermögen, dir selbst anzugehören. […]
Es überstürzt ein jeder sein Leben, leidet an Sehnsucht nach der Zukunft und an Überdruss an der Gegenwart. Aber der, welcher keinen Augenblick vorübergehen lässt, ohne ihn zu seinem Heil zu verwenden, der jeden Tag so nützlich verwendet, als ob es der letzte wäre, erwartet den morgigen Tag weder mit Verlangen noch mit Furcht. Denn was für einen neuen Genuss könnte ihm denn irgend eine Stunde bringen? Alles ist ihm bekannt, alles gründlich durchgekostet. Was das übrige anlangt, so mag das Schicksal nach Belieben darüber entscheiden: sein Leben ist bereits in Sicherheit. Ein Zuwachs ist noch möglich, ein Abzug nicht, und mit dem Zuwachs steht es ähnlich wie bei einem bereits Gesättigten und Befriedigten, der noch einige Bissen dazu nimmt, nach denen er nicht verlangt, die er sich aber gefallen lässt. Die grauen Haare und die Runzeln geben dir also keinen hinlänglichen Grund zu glauben, es habe irgend einer lange gelebt: nicht lange gelebt hat er, er ist nur lange dagewesen.“

Seneca: Von der Kürze des Lebens, S. 5 ff.

2.

„Waren Sie auch schon mal in Versuchung? Aber ein wenig Zuneigung für sich selbst zu empfinden – ist das schlimm? Trösten Sie sich, das ist eine offene Frage, seit es die abendländische Geschichte gibt. Die ‚Selbstliebe‘ ist umstritten von Anfang an: Sie sei das größte Übel, meinte schon Platon, denn sie halte die Menschen davon ab, gut und gerecht zu sein.
Sich selbst nicht zu lieben, könnte allerdings ein noch größeres Übel sein, denn es verhindert, andere lieben zu können: Das wandte in antiker Zeit jedenfalls Aristoteles gegen seinen Lehrer Platon ein, denn Selbstliebe ist in seinen Augen die Voraussetzung für die Zuwendung zu anderen. Wer zu sich selbst kein Verhältnis hat, kann auch zu anderen keines gewinnen. Das leuchtet durchaus ein, denn wer mit sich selbst nicht im Reinen ist, der ist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass er sich anderen zuwenden könnte.
Aus diesem Grund gibt es auch im Christentum, der Religion der Liebe, diesen Satz, den alle kennen und den doch kaum einer ernst nimmt: ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!‘ Wie dich selbst: Selbstliebe ist die Grundlage der Nächstenliebe. Das ist theologisch nicht immer so erklärt worden, viele Jahrhunderte wurde vielmehr der Verzicht auf Selbstliebe gepredigt. Heute aber lässt sich eingestehen, dass dies keinesfalls nur reine Nächstenliebe zur Folge hatte. Sie und ich, wir können es an uns selbst studieren: Vergeblich versuchen wir, andere zu lieben, wenn die Selbstliebe nicht die Kräfte dafür zur Verfügung stellt, die verausgabt und verschwendet werden können.
Wie kann nun aber die Selbstliebe von Selbstsucht unterschieden werden? Ein einfaches Merkmal nannte schon Aristoteles: Wenn die Selbstliebe nur um ihrer selbst willen da ist, dann handelt es sich um bloßen Egoismus. Ist sie dagegen dazu da, die Zuwendung zu anderen zu ermöglichen, so kann sie keine Selbstsucht sein. Ganz selbstlos sind wir in keinem Fall: Jede Zuwendung zu anderen kommt ja doch wieder uns selbst zugute. Innerlich reich werden wir im Leben letztlich nicht durch uns selbst, sondern durch andere. Die Zuwendung zu anderen ist daher die wahre Selbsterfüllung. So gesehen ist die Frage nicht mehr, ob man sich selbst lieben darf. Es gibt vielmehr Gründe dafür, guten Gewissens darauf gar nicht verzichten zu können.“

Wilhelm Schmid: Darf man sich selbst lieben?,
in: Rainer Weiss (Hrsg.): Die Kunst zu leben: Anleitungen zum Glücklichsein, S. 37 f.

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